Ein Dorf mit Vergangenheit ...

Bürgerbrief 2016

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle, wie gewohnt, ein kurzes Informationsschreiben über das letzte Jahr.

Lange hat‘ s gedauert, nun sind wir endlich auch vom östlichen Eingangsbereich kommend verkehrsberuhigt. Auch wenn es mit erheblichen Einschränkungen verbunden war, scheint diese Maßnahme ihre Wirkung nicht zu verfehlen. Die Geschwindigkeit des einfahrenden Verkehrs konnte erheblich reduziert werden. Abgesehen von den ewig Neunmalklugen, die sich darin zu messen versuchen, mit möglichst hoher Geschwindigkeit diese Verengung zu durchfahren, wird sie von dem überwiegenden Teil der Hellinghäuser Bevölkerung mit großer Zustimmung angenommen. Das ständige „Rappeln“, beim Überfahren der Steinreihen gehört nun der Vergangenheit an. Ein Mitbürger prahlte kürzlich im Gasthof vor der Theke, dass er mit 74 durch diese Verengung gefahren sei. Sofort trafen ihn erstaunte bis ungläubige Blicke der Anwesenden. Er korrigierte daraufhin seine Aussage insofern, dass er ja nicht von der Einheit km/h gesprochen habe, sondern von seinem Alter in Jahren.
* Einen interessanten und informativen Abend erlebten die Bürgerinnen und Bürger, die zu der Jahreshauptversammlung des Bürgerringes und sich dem anschließenden Bürgergespräch gekommen waren. Veronika Scheer-Gerken berichtete von den Umstrukturierungsplänen am Hof Scheer. Ziel ihrer Überlegungen sei es, diese Hofstelle und deren Geschichte auch den nachfolgenden Generationen noch möglichst lange zu erhalten. Der Pferdewirtschaft scheint in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu zukommen. Inzwischen sind viele Weiden im Ortsbild von ordentlichen Holzzäunen umgeben. Eine Winterausstellung auf dem Hof Scheer krönt diese Umstrukturierungsmaßnahmen. So können Sie noch bis zum 31.01. diese Ausstellung auf dem Hof Scheer bewundern.
* Erfreulich viele Bewohner nahmen am Jubiläumsstraßenfest „50 Jahre Am Sötling“, am 4. Juni teil. So hatten sich die Mühen des Organisationsteams auch entsprechend bezahlt gemacht. Mit einem Kaffeetrinken, in einem eigens dafür errichteten Festzelt, begann eine Party, die bis spät in die Nacht dauerte. Während sich die Kinder an zahlreichen Spielständen vergnügten, hatten die Erwachsenen ausreichend Zeit und Gelegenheit, sich bei kühlen und heißen Getränken auszutauschen.
Gut, dass sich in Hellinghausen immer wieder Bewohner bereit erklären, derartige Aufgaben zum Wohle unserer Gemeinschaft zu übernehmen.
* Erfolgreich waren auch die Jungmusiker des Blasorchesters-Hellinghausen in diesem Jahr nicht nur aus musikalischer Sicht. Niklas Brunstein gelang es, dass zuvor aus zwei großen Fahrradkartons gebaute Pappboot, sicher durch die Kanuschleuse am Kanuzentrum zu lenken. Er belegte beim Lippstädter Pappbootrennen von 46 Teilnehmern einen hervorragenden 3. Platz.
* Inzwischen ist es eine echte und vor allem schöne Tradition geworden, dass man sich mit Vertretern aus der Politik und der Wirtschaft im Juni an unserer Vikarie trifft, um ein neugeborenes Kälbchen aus der Lippeaue zu taufen.
In diesem Jahr konnte man Herrn Eckhardt Uhlenberg (Abgeordneter und Vizepräsident im Landtag NRW) als Taufpate dazu gewinnen. Er taufte das Kälbchen auf den Namen Linda.
* Am 16. Juni lud der Bürgerring zu einer Biberexkursion ein. Viele Kinder und auch einige Erwachsene waren dieser Einladung gefolgt und wanderten mit dem Biberbeauftragten des Kreises Soest, Herrn Kneisz, zu den markanten Plätzen in der Hellinghauser Mersch.
Den Biber gab es leider nicht zu sehen, aber dafür hatte er reichlich Spuren an den Gehölzen hinterlassen, die insbesondere die Kinder sehr beeindruckt haben. Erfreulicherweise hatte Kneisz einen ausgestopften „Emsbiber“ im Gepäck, an dem er den Teilnehmern anschaulich die Besonderheiten eines Bibers zeigen konnte.
*Endlich mal wieder ein Pfarrfest auf unserem schönen Spielplatz. Viel Mühe hatten sich Verena Wermers und Susanne Lukaschewski vom Pfarrgemeinderat in der Vorbereitung auf diese Veranstaltung gemacht. Es war aber einfach zu heiß an diesem Tag und so blieben schon beim „Open Air – Gottesdienst“ auf dem schattigen Spielplatz viele Plätze auf den Bänken frei. Die Damen des Hofstaats aus Overhagen servierten Kaffee und Kuchen und die Hofdamen aus Hellinghausen / Herringhausen boten frische Salate zum Verzehr an. Am Nachmittag tobten sich die Kinder nach Herzenslust an den Wasserspielen aus und verschafften sich damit etwas Abkühlung. Eine größere Resonanz wäre wünschenswert gewesen.
Diejenigen, die diesen Tag auf dem Spielplatz verbracht haben, kamen sicherlich auf ihre Kosten.
* Unter großer Anteilnahme haben wir uns am 30. August von unserem ehemaligen Bürgermeister und Ortsvorsteher, Herrn Clemens Scheer, verabschiedet. Begleitet von zahlreichen Trauergästen und Vertretern aus Politik und Verwaltung wurde er am 9. September auf unserem Friedhof zu Grabe getragen.
* Der Bürgerring-Hellinghausen e.V. hat auch in diesem Jahr wieder zu Arbeitseinsätzen (Heckeschneiden an der Kirche und am Sötling…) aufgerufen. Leider war das erste Treffen nur mäßig besucht. Anfang November, beim 2. Arbeitseinsatz, waren es erfreulich mehr Teilnehmer.
Ein Dorf lebt von dem Engagement der Bewohner. Bisher haben wir stets von dem Engagement einiger Mitbürger profitieren können. (siehe Straßenfest Am Sötling). Es wäre sehr schade, wenn bestimmte Veranstaltungen im Laufe eines Jahres nicht mehr durchgeführt werden können, weil zu viel Arbeit auf zu wenigen Schultern lastet. Wir geben die Hoffnung nicht auf und freuen uns auf eine höhere Beteiligung im kommenden Jahr.
* Der Bastelvormittag zur Vorbereitung des Seniorennachmittages hat den anwesenden Kindern und Eltern viel Spaß gemacht. Liebevoll wurden die kleinen Windlichter für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger verziert. Diese erfreuten sich am Seniorennachmittag großer Beliebtheit, auch wenn beim Basteln und beim Auftritt noch einige Plätze frei waren.
* Einen vergnüglichen, kurzweiligen Seniorennachmittag erlebten zahlreiche Mitbürger und Mitbürgerinnen im adventlich geschmückten Saal im Gasthof Scheer in Hellinghausen.
Unter Leitung von Eva Kaiser zogen die Kinder des Dorfes mit einem Lied ein und stellten sich anschließend einzeln den Senioren vor. Anschließend spielte das Jugendorchester Hellinghausen Weihnachtslieder und die Senioren, sangen kräftig mit.
Stolz präsentierten die Kinder ihre auf dem Bastelvormittag gebastelten Windlichter und überreichten diese den Senioren.
* Erstmalig lädt der Bürgerring alle Bewohner an einem Samstag, zum Neujahrsempfang in die Vikarie herzlich ein. Am 28. Januar ab 16:30 Uhr stehen dort Getränke für Sie bereit. Gegrilltes und frische Salate werden gegen 18:00 Uhr angeboten.

* Im kommenden Jahr werden wieder Schulkinder gesucht, die als Sternsinger (Heilige Drei Könige) von Haus zu Haus gehen, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. (Süßigkeiten gibt es meistens auch). Das erste Treffen findet am Freitag, den 6.1. im Pfarrzentrum in Overhagen statt. Am Samstag, den 7.1. werden die Kinder im Pfarrzentrum eingekleidet und in die Dörfer ausgesandt. Genaue Uhrzeit werde ich noch auf der Homepage und in der WhatsApp-Gruppe Hellinghausen.de bekannt geben. Bitte meldet Euch möglichst zahlreich. Bisher hat es allen Kindern immer viel Spaß gemacht.  
                                           

* Musik an Heilig Abend



* An Heilig Abend lädt der Bürgerring  wieder herzlich zum gemütlichen Beisammensein am Sötling im  Wendekreis bei Hubertus Scheer ein. Gegen 14:00 Uhr werden Musiker des Blasorchesters-Hellinghausen Weihnachtslieder spielen. Der Bürgerring verkauft Glühwein und heißen Kakao. Kalte Getränke gibt es ebenfalls.

Ich wünsche  allen  Bewohnern unseres Dorfes frohe und friedvolle Weihnachten und  
ein gesundes glückliches
Jahr 2017
Thomas Stuckenschneider
                    (Ortsvorsteher für den Stadtteil Hellinghausen)

 

                                                                                       

                                    Bürgerbrief 2015

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle, wie gewohnt, ein kurzes Informationsschreiben über das letzte Jahr.
Nach einem wiederholt sehr geselligen Neujahrsempfang in der Vikarie, der wie immer viel Zeit für intensiven Gedankenaustausch ließ, bereitete sich der Bürgerring auf sein erstes Vorhaben vor. So wurde von Februar bis April die Fläche am Bürgerbrunnen, gegenüber des Gasthofes Scheer neu gestaltet. Der ehemalige Informationskasten erfuhr eine Restaurierung durch Paul Dirkwinkel  und Dachdeckermeister Hendrik Stuckenschneider verschönerte das Dach mit einer Verschieferung. An Hand der historischen Aufzeichnungen unserer inzwischen leider verstorbenen Ortschronisten, Alfons Räker und Friedrich Stuckenschneider, haben wir eine Karte zusammengestellt, auf der sowohl die historischen Besonderheiten als auch die Schönheiten unseres Dorfes aufgezeigt werden. Weitere Informationsschilder sollen in den nächsten Jahren in ähnlicher Form gestaltet werden. Inzwischen sind auch auf mein Bitten hin der Holzpatt und der Damm zur Kirche von der Stadt Lippstadt wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht worden. .Eine kulturelle Besonderheit war in diesem Jahr sicherlich die „Nacht der offenen Kirchen“. Mit Gesang (Theresa Knoke), Dudelsack (Christian Dirkwinkel) und dem Jugendorchester haben wir bei den zahlreichen Besuchern einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Verena Wermers hatte als Vertreterin des Pfarrgemeinderates die Besucher begrüßt und besinnliche Texte zum Thema „Versteinertes Brot, Sinnbild gegen Hartherzigkeit“ vorgetragen.  Betrachtet man rückblickend das ausklingende Jahr, so stellt man mit großer Zufriedenheit fest, dass ein Dorf unserer Größenordnung von erfreulich viel Leben geprägt ist. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten vieler Bewohnerinnen und Bewohner bereichern unser Leben. So möchte ich im Rahmen dieses Rückblicks diesen Personen meine besondere Wertschätzung aussprechen, indem ich ihnen, wenn auch nicht namentlich, an dieser Stelle, in zeitlicher Abfolge, Raum gebe.

Januar Das Jahr beginnt mit dem Neujahrsempfang des Bürgerrings in der Vikarie. Der Vorstand trifft sich in den Vorbereitungen darauf mehrfach, um den Ablauf zu besprechen. Auf- und Abbau dieser Veranstaltung liegen in der Hand der Vorstandsmitglieder, die aber dankenswerterweise am Tag des Empfangs von den Gästen tatkräftig unterstützt werden. Für das leibliche Wohl sorgt unsere ortseigene Gastronomie, die uns bei der gesamten Organisation immer sehr unterstützt und mit deren Hilfe es möglich ist, die Kosten für das kulinarische Angebot möglichst niedrig zu halten. Viele Kinder unseres Dorfes gehen als Sternsinger verkleidet im Januar von Haus zu Haus, um Geld für Kinder in der Not zu sammeln. Es ist immer wieder schön zu beobachten, dass es für die „Hellinghäuser“ selbstverständlich ist, an dieser Aktion teilzunehmen. Aber auch hier sind Mütter beteiligt, die den Kindern helfend zur Seite stehen. Wenn im Januar der Schützenverein zum Winterball in den Gasthof Scheer einlädt, ist es wieder eine Gruppe Schützenbrüder aus Hellinghausen und Herringhausen, die sich auf mehrmaligen Treffen zuvor Gedanken zum Ablauf und zur Durchführung des Winterballs gemacht hat, um diese Veranstaltung dauerhaft attraktiv zu halten.

Februar
Die Spuren der rauschenden Ballnacht sind noch nicht ganz entfernt und schon sitzen die Frauen der KfD in den Startlöchern, um für die Karnevalsveranstaltungen im Gasthof Scheer zu proben. Ein äußerst vergnügliches und gelungenes Programm ist in der Regel das Ergebnis der zahlreichen Proben.

März/April
Es ist es eine sehr gute Tradition geworden, dass der Bürgerring neben dem Heckenschnitt an der Kirche und im Dorf auch Aufgaben übernommen hat, die von der Stadt Lippstadt nicht erwartet werden dürfen, wie z.B. die Neugestaltung von Sitzflächen und Bildstöcken.  Nach einem gemütlichen Festessen im Kreise der Familie lädt der Schießverein die Bürgerinnen und Bürger am Ostersonntag abends zum Osterfeuer an den Schießstand ein. Bei Bier und Würstchen trifft man sich mit Freunden oder auch mit der Verwandtschaft zum lockeren Gespräch, während die Kinder mit großer Begeisterung das Feuer hüten.

Mai/Juni
Das Hochfest des Jahres ist sicherlich das Schützenfest. Auch wenn viele Aufgaben in der Hand des Festwirtes liegen, so sind im Vorfeld immer zahlreiche Treffen und Arbeitseinsätze der Mitglieder und des Vorstands nötig, um den reibungslosen Ablauf des Festes zu gewährleisten. Man erfreut sich zu Fronleichnam stets über den festlich geschmückten Prozessionsweg. Auch hier ist wieder eine Gruppe, die „Fähnchenstecker“ tätig, die sich in aller „Herrgottsfrühe“ auf den Weg macht, um die kleinen Fähnchen entlang des Weges zu stecken und nach der Prozession wieder einzusammeln.                                                                            

 August
 Wenn der Schießverein gegen Ende des Monats zum Grillabend einlädt, ist die Urlaubszeit schon wieder vorüber. So trifft man sich am Schießstand, um in gemütlicher Runde über die Erlebnisse aus dem vergangenen Urlaub zu plaudern.

September/Oktober
Der zweite Heckenschnitt muss durchgeführt werden und in diesem Jahr waren sogar viele Messdiener dem Aufruf des Bürgerringes gefolgt und haben sich an diesem Arbeitseinsatz beteiligt. Es wäre toll, wenn die junge Generation auch weiterhin die „alten Hasen“ unterstützt. Letztendlich finanziert der Bürgerring durch Einnahmen aus diesen Arbeitseinsätzen u.a. auch den Seniorennachmittag. 

November
St. Martin steht vor der Tür. Jedes Jahr beteiligen sich die etwas älteren Kinder des Dorfes mit großem Eifer am Martinsspiel. Eine Veranstaltung die den Kindern stets viel Freude bereitet aber auch einige Proben erfordert. Selbstverständlich begleitet das Blasorchester-Hellinghausen den Martinsumzug. Wenige Tage später feiern wir an „Toten Sonntag“ das Patronatsfest unseres Schutzpatrons des Heiligen Clemens. Mit Blasmusik am Ehrenmal wird der Verstorbenen und Vermissten der beiden Weltkriege gedacht und ein Kranz niedergelegt. Anschließend geht’s zum traditionellen Frühschoppen mit Blasmusik  in den Gasthof Scheer, in dem der Schießverein das Preisknobeln veranstaltet.

Dezember
Der Seniorennachmittag Anfang des Monats hat sich inzwischen zu etwas ganz Besonderem gemausert. Zahlreiche Mütter mit ihren Kindern gestalten durch Gesangs-Musik- und Tanzeinlagen diesen Nachmittag für unsere Senioren, die sich stets von der Begeisterung der Kinder anstecken lassen. Es ist schon eine sehr lange Tradition in Friedhardtskirchen, dass sich am Nikolaustag Knecht Ruprecht und der der heilige Nikolaus auf dem Weg machen und  ALLE Familien in unserem Dorf besuchen. Ein durchaus schweißtreibendes Unterfangen, was den Beteiligten aber auch viel Spaß bereitet. In diesem Jahr haben sich drei Nikoläuse auf den Weg  zu den Kindern gemacht. Eine emsige Bewohnerin hatte sich spontan bereit erklärt, dafür ein drittes Gewandt zu nähen.
Wenn an „Heilig Abend“ alles für die Bescherung vorbereitet ist, stimmen Musiker des Jugendorchesters die Bewohner auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein. Man trifft sich im  Wendehammer am Sötling, lauscht den weihnachtlichen Klängen und tauscht sich bei heißen und kalten Getränken aus. Die Vorbereitung und Durchführung liegt auch bei dieser Veranstaltung in den Händen des Bürgerrings. Um die gepflegte Erscheinung unserer Kirche und ihres Umfeldes beneiden uns viele Besucher. Man erkennt daran, mit wie viel Herzblut dieser Aufgabe nachgegangen wird. Aber auch im Gotteshaus engagieren sich Bürger, die jetzt zur Weihnachten die Kirche mit Krippe und Tannenbäumen schmücken. Das ganze Jahr über lesen acht Lektoren und dienen zwölf Messdiener im Wechsel, das ist bemerkenswert. Um die Koordination dieser Einsätze wird sich ebenfalls ehrenamtlich gekümmert. So sind auch die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und Kichenvorstandes zu erwähnen, die unsere Interessen in diesen Gremien vertreten. Auch der sogenannte Mittwochsstammtisch hilft stets tatkräfig, wo es nötig ist. Dafür werden häufig Gerätschaften, vom Trecker bis zur Kettensäge, von hilfsbereiten Mitbürgern zur Verfügung gestellt. Allen Genannten möchte ich heute stellvertretend für alle Mitbürger und Mitbürgerinnen des Ortes danken, denn Ihr macht das Leben in Hellinghausen noch lebenswerter – DANKE SCHÖN!
Alle nicht Erwähnten mögen mir dies verzeihen – bei so viel Engagement verliert man leicht den Überblick. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass viele von Euch auch außerhalb von Gremien und Vereinen ihre Hilfsbereitschaft im Kleinen und im Großen tagtäglich unter Beweis stellen – auch hierfür ein herzliches
DANKE SCHÖN!

Das neue Jahr möchten wir auch wieder mit einem zünftigen Neujahrsempfang begrüßen. Im kommenden Jahr findet diese beliebte Veranstaltung, zu der der Bürgerring alle Bewohner herzlich einlädt, am 10. Januar  in der Vikarie statt.  Um  11:00 Uhr findet die offizielle Begrüßung statt. Auch in diesem Jahr möchten wir wieder um eine Kuchenspende für das Kaffeetrinken am Nachmittag bitten. Zur besseren Koordination meldet eure Spende bitte bei Annette Hennemann unter der Telefonnummer 271015 an. In der Mittagszeit wird uns Küchenchef Klaus Schevel vom Gasthof Scheer mit einer Suppe und Brutzelfleisch im Brötchen verwöhnen. Im kommenden Jahr werden wieder Schulkinder gesucht, die als Sternsinger (Heilige Drei Könige)  von Haus zu Haus gehen, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. (Süßigkeiten gibt es meistens auch). Das erste Treffen findet  am Dienstag, den 5. Januar um 14:30 Uhr im Pfarrzentrum in Overhagen statt. Am Samstag, den 9. Januar, um 9:00 Uhr werden die Kinder im Pfarrzentrum eingekleidet und in die Dörfer ausgesandt. Bitte meldet Euch möglichst zahlreich. Bisher hat es allen Kindern immer viel Spaß gemacht.                                           
                                                                                                                    Musik an Heilig Abend
An Heilig Abend lädt der Bürgerring  wieder herzlich zum gemütlichen Beisammensein am Sötling im  Wendekreis bei Hubertus Scheer ein. Ab 13:30 Uhr erklingt dort, wie gewohnt, Weihnachtsmusik. Gegen 14:00 Uhr werden Musiker des Jugendorchesters-Hellinghausen Weihnachtslieder spielen. Der Bürgerring verkauft Glühwein (mit Schuss) und heißen Kakao. Kalte Getränke gibt es ebenfalls. 

Ich wünsche  allen  frohe  und  friedvolle  Weihnachten
und  ein glückliches  und  gesundes  
Jahr 2016


 

 

Bürgerbrief 2014

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle, wie gewohnt, ein kurzes Informationsschreiben über das letzte Jahr.

Wieder einmal geht ein abwechslungsreiches Jahr zu Ende, in dem unser Dorf sich wiederholt von seiner schönsten Seite zeigen durfte.
* Ein Ereignis war sicherlich der Besuch des Paderborner Erzbischofes Hans Becker im Mai dieses Jahres. Das Jugendorchester, begleitet von Christian Dirkwinkel mit Dudelsack, hieß ihn mit dem „Highland Cathedral“ herzlich in unserer Kirche willkommen. Seine Begeisterung über diesen Empfang war ihm deutlich anzusehen.
* Die Vorbereitungen auf den diesjährigen Dorfwettbewerb begannen schon im Februar. Nach zähen Verhandlungen mit der Stadt Lippstadt durfte der Bürgerring das Friedhofsbeet und das Beet am Wegekreuz erneuern. Die ursprüngliche Bepflanzung war inzwischen in die Jahre gekommen und nicht mehr ansehnlich. Unser Gärtnermeister Martin Drees, der sich in vielfältiger Hinsicht um das äußere Erscheinungsbild unseres Dorfes kümmert, hatte einen Pflanzplan erstellt und gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern die Bepflanzung vorgenommen. Innerhalb eines Tages wurden über 700 Pflanzen von zahlreichen fleißigen Helfern in den Boden gesetzt. Zum Teil musste zuvor die Erde ausgetauscht werden, um den Rosen optimale Bedingungen zu bieten. Gücklicherweise konnte Christian Kemper noch eine größere Menge guten Bodens uns kostenlos zur Verfügung stellen.  Das Farbenspiel der unterschiedlichen Grün- und Blühpflanzen wird uns noch lange erfreuen.  
*Das Wegekreuz zum Junkerplatz ist nun endlich wieder in einem sehr guten Zustand. Dank Karl Linnebur und Wilfried Kaiser, die sich des Kreuzes und der Jesusfigur angenommen haben. Am Tag der Begehung durch die Bewertungskommission konnten wir mit Stolz diese Renovierungsarbeiten präsentieren.  
* Die Umgestaltung des Friedhofsbeetes stieß auf besonders viel Bewunderung. Gärtnermeister Martin Drees erklärte der Jury die Besonderheiten der Bepflanzung und wies darauf hin, dass durch  seine gezielte Auswahl der Stauden und Sträucher das Beet zu jeder Jahreszeit ein anderes Aussehen erhält. Davon konnten wir uns im Herbst auch selbst überzeugen.
* Besonders gefallen hat den Jurymitgliedern der kurze Zwischenstopp am Gasthof Scheer. Klaus Schevel  stellte mit seinem Team seine Kochschule und das Showcooking vor. Die kleinen Gaumenfreuden, die er den Teilnehmern am Gasthof Scheer reichte, werden sicherlich auch nicht unerheblich zum positiven Ergebnis beigetragen haben.
*Auch die Pfarrkirche war wieder das Ziel der Jurymitglieder. Unser Küster Paul Dirkwinkel stellte das Projekt „Pfarrkirche zur Traukirche“ vor und das Jugendorchester spielte den Mitgliedern der Kommission in der Kirche ein kleines Ständchen zur Begrüßung. „Unsere Kirche als Traukirche, unter anderem auch für auswärtige Brautpaare, erfreut sich steigender Beliebtheit“, stellte der Küster mit Zufriedenheit fest. Zum Abschluss des Rundgangs lud der Bürgerring die Jurymitglieder und alle Teilnehmer auf ein Würstchen und gekühlte Getränke an der Vikarie ein. Dort präsentierte Andreas Koers die Pflasterung des Vorplatzes und die Arbeit des Bürgerringes.
*Letztendlich brachte uns die Teilnahme am Dorfwettbewerb den 4. Platz, verbunden mit 500€ Preisgeld und einen Sonderpreis für das Jugendorchester mit 300€ Preisgeld ein. Auch wenn die Vorbereitungen auf diesen Wettbewerb recht arbeitsintensiv waren, hat sich der Einsatz gelohnt. Zum dritten Male in Folge haben wir einen Sonderpreis erhalten und können auf ein absolut lohnenswertes Ergebnis zurückblicken. An dieser Stelle allen Helfern ein herzliches Danke schön für ihren Einsatz im Ort.  Das Geld wurde auf das Konto des Bürgerringes überwiesen.
* Auch Pflegearbeiten im Dorf und an der Kirche standen wieder auf dem Terminkalender des Bürgerringes. Leider mussten wir in diesem Jahr feststellen, dass die Zahl der freiwilligen Helfer bei diesen Arbeitseinsätzen von Jahr zu Jahr abnimmt. Dazu ist zu sagen, dass sich der Bürgerring nicht nur durch Beitragszahlungen, sondern auch durch Einnahmen aus Pflegearbeiten finanziert. Es wäre schon sehr traurig, wenn wir von diesen Tätigkeiten Abstand nehmen müssten, weil die Bereitschaft zur Mitarbeit in der Bevölkerung nicht mehr ausreichend vorhanden ist. Angenehmer wäre es, die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen zu können. In der Regel dauern diese Arbeitseinsätze samstags von 9:00 – 12:00 Uhr. Im Anschluss daran gibt es, je nach Beteiligung und Interesse, einen kleinen Imbiss. Die Termine für diese Einsätze werden in der Regel rechtzeitig durch Aushang oder im Internet (www.Hellinghausen.de) bekannt gegeben. Wir würden uns freuen, wenn wir im kommenden Jahr bei diesen Einsätzen kräftig unterstützt werden würden. Letztendlich profitieren wir alle von dem gepflegten Aussehen unseres Dorfes, um das uns viele  
Auswärtige beneiden.  
* Hellinghausen liegt auf dem Jakobsweg. In diesem Sommer war eine deutliche Zunahme an Radtouristen festzustellen, die gegenüber, bzw. im Gasthof Scheer eine Rast einlegten. Die Kirche hat diese Entwicklung erkannt und unser Küster hat einen Pilgerstempel beantragt, mit dem sich die Durchreisenden ihr Pilgerheft im Eingangsbereich unserer Kirche abstempeln können. Auf diesem Stempel ist ein Wanderstab mit einer Jakobsmuschel abgebildet, in der sich das versteinerte Brot befindet.
* Die Neugestaltung desRastplatzes“ am Bürgerbrunnen wurde vom Bürgerring vorgenommen und ist schon weit fortgeschritten. Neben einer Flächenvergrößerung soll dort der Informationskasten mit einer neuen Karte bestückt werden, durch die die Besucher etwas zur Geschichte, zur besonderen Lage und etwas über unseren Sehenswürdigkeiten erfahren können.
* Noch vor Weihnachten hat uns die Stadt Lippstadt ein besonderes Weihnachtsgeschenk gemacht und eine neue Seilbahn auf dem Spielplatz aufgebaut. Dieses beliebte Spielgerät wird bald wieder von den Kindern genutzt werden dürfen. In diesem Zusammenhang habe ich wiederholt versucht, für den Aufbau der Seilbahn eine andere Stelle auf dem Spielplatz zu finden. Leider gibt es aus unterschiedlichen Gründen keinen geeigneteren Platz.
* Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr sicherlich wieder der Seniorennachmittag im Gasthof Scheer. Kommunionkinder, Messdiener, Kindergarten- und Grundschulkinder waren dem Ruf von Bianca Münzel und meiner Gattin gefolgt und führten den Senioren ein buntes Programm mit Tanz und Gesang vor. Die musikalische Begleitung lag in den Händen von Michael Nolte. Anschließend stellten sich die Kinder einzeln vor. Das Jugendorchester spielte Weihnachtslieder und die Senioren sangen kräftig mit. Unser Verbindungsmann zur Presse, Lothar Brode, trug zur Erheiterung eine unterhaltsame Weihnachtsgeschichte vor. Am Ende dieser Vorführungen, die mit großem Applaus bedacht wurden, erhielten alle Teilnehmer einen Adventskalender in Form eines Einmachglases, das Anja Münzel mit süßen Leckereien liebevoll gefüllt hatte. An dieser Stelle nochmal im Namen aller Senioren meinen herzlichsten Dank an Anja und an alle Akteure, die zum Gelingen dieses bunten Nachmittags beigetragen haben.
* Inzwischen hat auch die moderne Art der Nachrichtenübermittlung in Hellinghausen Einzug gehalten. Per „WhatsApp“ sind wir nun in der Lage, in wenigen Sekunden, Mitteilungen zu verschicken. Über 50 Hellinghäuser sind inzwischen schon darüber zu erreichen.
* Ach ja, …. und da war noch ein Anruf  einer besorgten Mitbürgerin vom Sötling, die festgestellt hatte, dass eines der dort weidenden Schafe,  trotz zahlreicher Versuche nicht mehr aufzustehen vermochte und in Rückenlage liegen blieb. Nachdem sie  schon andere Institutionen vergeblich um Hilfe gebeten hatte, blieb ihr nur noch der Anruf bei mir. Mit Gummistiefeln ausgestattet habe ich dann diesem verzweifelten, trächtigen Schaf den gewissen „Ruck“ gegeben. Bedankt hat es sich bei mir nicht, aber eine gewisse Erleichterung war in seinem Gesicht schon zu erkennen, als es wieder auf die Herde zulief.
* Das neue Jahr möchten wir auch wieder mit einem zünftigen Neujahrsempfang begrüßen. Im kommenden Jahr findet diese beliebte Veranstaltung, zu der der Bürgerring alle Bewohner herzlich einlädt, am 11. Januar  in der Vikarie statt. Wir beginnen nach dem Gottesdienst um 10:00 Uhr. Gegen 11:00 Uhr findet die offizielle Begrüßung statt. Auch in diesem Jahr möchten wir wieder um eine Kuchenspende für das Kaffeetrinken am Nachmittag bitten.
Zur besseren Koordination meldet Eure Spende bitte bei Bettina Koch unter der Telefonnummer 17154 an. In der Mittagszeit wird uns Küchenchef Klaus Schevel vom Gasthof Scheer mit Backschinken im Brötchen und Krautsalat verwöhnen. Für den kleinen Hunger gibt es Bockwurst mit Kartoffelsalat.
 *Im kommenden Jahr werden wieder Schulkinder gesucht, die als Sternsinger (Heilige Drei Könige)  von Haus zu Haus gehen, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. (Süßigkeiten gibt es meistens auch). Das erste Treffen findet  am Freitag, den 2.1. um 15:00 Uhr im Pfarrzentrum in Overhagen statt. Am Samstag, den 3.1. um 9:00 Uhr werden die Kinder im Pfarrzentrum eingekleidet und in die Dörfer ausgesandt. Bitte meldet Euch möglichst zahlreich. Bisher hat es allen Kindern immer viel Spaß gemacht.  
* Musik an Heilig Abend
An Heilig Abend lädt der Bürgerring  wieder herzlich zum gemütlichen Beisammensein am Sötling im  Wendekreis bei Hubertus Scheer ein. Ab 13:30 Uhr erklingt dort, wie gewohnt, Weihnachtsmusik. Gegen 14:00 Uhr werden (Jung) Musiker des Blasorchesters-Hellinghausen Weihnachtslieder spielen. Der Bürgerring verkauft Glühwein (mit Schuss) und heißen Kakao. Kalte Getränke gibt es ebenfalls.

Ich wünsche  allen frohe und friedvolle Weihnachten
und ein glückliches und gesundes 
Jahr 2015

 

 

 

 

                                                                                                           Bürgerbrief 2013
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle, wie gewohnt, ein kurzes Informationsschreiben über das letzte Jahr.

* Eigentlich sollte das ausklingende Jahr ein recht ruhiges gewesen sein. Größere Maßnahmen standen nach 2012 nicht an. Der Bürgerring kümmerte sich um die Pflege des Landschaftsbildes und lud zu Arbeitseinsätzen ein. So wurden im Laufe des Jahres von dieser Gemeinschaft die Kopfweiden hinter dem Friedhof und die Hecken an der Kirche und am Sötling geschnitten. Es wäre schön, wenn sich noch der ein oder andere Hellinghäuser zu diesen Einsätzen motivieren ließe. Unser ortsansässiger Landschaftsgärtner, Martin Drees, kümmerte sich liebevoll um die Blumenkästen und pflanzte der Jahreszeit entsprechende Gewächse. Hellinghausen kann sich sehen lassen.
* In diesem Jahr war es das Fernsehen, bzw. Herr Butterman mit der Lokalzeit des WDR, der uns unerwartet am 6. Mai zur Mitarbeit aufforderte. Hätte ich mir den Termin für den Besuch des WDR aussuchen können, wäre es sicherlich dieser gewesen. Unser Schützenfest stand bevor, das Wetter spielte mit, das Dorf und seine Bewohner zeigten sich von ihrer besten Seite und Küchenchef Klaus Schevel zeigte im Rahmen eines Showcookings  im Gasthof Scheer vor laufender Kamera sein Können. Zum Abschluss unserer Präsentation spielte das Jugendorchester an der Vikarie auf. Besser hätten wir uns nicht verkaufen können. Noch lange nach der Sendung bin ich von Besuchern auf diesen schönen Bericht angesprochen worden. Besondere Aufmerksamkeit kam in diesem Zusammenhang unserer Pfarrkirche zu. Unser Küster, Paul Dirkwinkel, hatte dem Fernsehteam des WDR eindrucksvoll gezeigt, wie er in kurzer Zeit eine Pfarrkirche in eine sehenswerte, romantische Traukirche zu verwandeln vermag. Beinahe wäre es zu einer Brandkatastrophe gekommen, als sich die Stoffstores, von der Decke herab, auf die brennende Osterkerze absenkten. Nur durch das schnelle Eingreifen unseres Küsters konnte dieses verhindert werden. Der WDR zeigte sich sehr beindruckt von der Kir Kirche und der  Vorführung. Zurzeit beschäftigt sich der Arbeitskreis „Traukirche“ mit der „Vermarktung“ unseres Gotteshauses. Beabsichtigt wird, auswärtige Hochzeitspaare auf unsere schöne Kirche aufmerksam zu machen. Auch die Redaktion des Reisemagazins der Deutschen Bahn zeigte Interesse an unserer Kirche und veröffentlichte in einer der letzten Ausgaben einen Bericht über unser Gotteshaus und die Lippeaue. In diesem Zusammenhang wäre noch zu erwähnen, dass es beabsichtigt ist, den Parkplatz an der Kirche zu pflastern. Geplant ist es, den Parkplatz auf eine Höhe zu bringen, um das Parken zu erleichtern. Auch soll durch die Pflasterung vermieden werden, dass der Dolomit Sand des Parkplatzes bei feuchtem Wetter in die Kirche getragen wird. Viel Arbeit wird auf uns zukommen, wenn der Küster zum ersten Arbeitseinsatz aufruft. Ca. 400m2 Pflastersteine aus der Kahlenstraße warten schon im Pastorat darauf, auf dem Parkplatz verlegt zu werden.
*Wunderbare Sommerabende durften wir in diesem Jahr genießen. So waren die besten Plätze auf der Terrasse des Gasthofes Scheer stets schnell belegt. Der Genuss eines kühlen Getränkes wurde jedoch häufig von unvernünftigen Autofahrern gemindert, die, ohne ihre Geschwindigkeit zu reduzieren, rücksichtslos in unser Dorf hereinbrausten. Ich habe diesbezüglich mit dem Kreis Soest Kontakt aufgenommen. Als vor 5 Jahren die Busschleuse am Sötling gebaut wurde, hatte ich schon um eine ähnliche Maßnahme am östlichen Ortseingang gebeten. Man hat mir zugsichert, diesen Bereich im kommenden Jahr zu überplanen, um eine verkehrsberuhigende Wirkung zu erzielen. Dass eine derartige Maßnahme zwingend notwendig ist, zeigte nicht zuletzt der Unfall im Juni dieses Jahres vor der Busschleuse, in den 5 Jugendliche verwickelt waren. Sobald mir nähere Informationen vorliegen, werde ich Euch darüber informieren.
* Eine Taufe der besonderen Art gab es erstmalig in der Lippeaue, vor unserer Tür. Um den Vertretern öffentlicher Belange zeigen zu können, wie sich das Schutzgebiet „Hellinghauser Mersch“ entwickelt, wurde in diesem Jahr ein neugeborenes Kälbchen getauft. Mit großen Erwartungen, mit welchen „Kunststücken“ man der Mutterkuh wohl ihr Kind entlocken würde, zog eine Gruppe von ca. 40 Personen durch die Lippeaue, um diesem Spektakel beizuwohnen. Da keiner in der Gruppe lebensmüde war, bzw. besonders schnell laufen konnte,  zog man an einer gut zugänglichen Stelle das Kunststoffmodell eines Kälbchens aus den Büschen und Regierungspräsident und zugleich Taufpate, Dr. Gerd Bollermann, taufte es auf den Namen Lydia.  Da wir nicht nur diese schöne Landschaft in nächster Nähe haben, sondern zudem noch eine passende Räumlichkeit, die Vikarie, bereit stellen können, wird diese Kälbchen Taufe von diesem Jahr an jedes Jahr bei uns stattfinden. * Zum wiederholten Male habe ich auf Anfrage der Bewohner des Sundes um das Fällen der Pappeln gebeten, indem ich nochmals besonders auf die Gefahren durch herabfallende Äste hingewiesen habe. Zwar habe ich auf mein Schreiben leider keine Antwort erhalten, hoffe jedoch, dass es nicht ganz seine Wirkung verfehlen wird.
* Der Seniorennachmittag in diesem Jahr stand wieder unter dem Motto, die kleinen Hellinghäuser treffen auf die ganz „Großen“. 60 Senioren fanden sich im festlich geschmückten Saal des Gasthofes Scheer ein, um einen unterhaltsamen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen zu verleben. Als dann die kleinsten des Dorfes nach ihrem Lichtertanz ihren Nachbarn ein Windlicht überreichten, wurde so manchen recht warm ums Herz. Das Jugendorchester spielte weihnachtliche Weisen und lud die Senioren zum Mitsingen ein. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei Daniela Schröder, Verena Wermers, meiner Gattin und den zahlreichen Müttern und Vätern bedanken, die sich mit ihren Kindern Zeit für diese Einlage genommen haben und damit für eine ganz besondere Atmosphäre auf dem Seniorennachmittag gesorgt haben. Ebenso gebührt dem Bürgerring-Hellinghausen mein Dank für die finanzielle Unterstützung dieser Veranstaltung. Hubert Grauthoff war in diesem Jahr zwar ohne seine Ziehharmonika, dafür aber mit einem selbst verfassten Gedicht vor Ort. Unser Verbindungsmann zur Presse, Lothar Brode, las eine heitere bis turbulente  Weihnachtsgeschichte vor und sorgte damit für so manche Lachsalve. Auch diesen beiden Akteuren gilt mein Dank. Bilder von dieser Veranstaltung sind auf der Homepage  www.Hellinghausen.de einzusehen.
* Für das Jahr 2014 haben wir uns wieder einiges vorgenommen. Die Umgestaltung des Parkplatzes an der Kirche wird uns sicherlich intensiv beschäftigen.  Der Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ steht wieder vor der Tür. Da wir bei den letzten Wettbewerben immer mit einem Sonderpreis bedacht wurden und auch nach 2011 nicht untätig waren, z.B. Pflasterung der Vikarie, habe ich uns dazu wieder  angemeldet. Zu diesem Thema und anderen werde ich noch zu einem Bürgergespräch einladen.
* Das neue Jahr möchten wir auch in diesem Jahr wieder bei einem zünftigen Neujahrsempfang begrüßen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten einen zeitnahen Termin zu finden, haben wir uns entschlossen, den Neujahrsempfang im kommenden Jahr erstmalig an einem Samstag zu veranstalten.
So möchte der Bürgerring alle Mitbürgerinnen und Mitbürger am Samstag, den 11.01. 2014,
zu einem Kaffeetrinken um 15:00 Uhr in die Vikarie einladen. Um 18:00 Uhr findet die offizielle Begrüßung statt. Bei heißen, kalten, alkoholfreien und alkoholhaltigen Getränken und Köstlichkeiten vom Grill wollen wir auf das Neue Jahr 2014 anstoßen. Um die Kosten für den Einzelnen möglichst niedrig zu halten, möchten wir Euch auch in diesem Jahr um eine Kuchen/Schnittchenspende bitten. Zur besseren Koordination meldet Eure Spende bitte bei Bettina Koch unter der Telefonnummer 17154 an.
* Im kommenden Jahr werden wieder Schulkinder gesucht, die als Sternsinger (Heilige Drei Könige)  von Haus zu Haus gehen, um Spenden für Kinder in Not zu sammeln. (Süßigkeiten gibt es meistens auch). Das erste Treffen findet  am Freitag, den 3.1. um 15:00 Uhr im Pfarrzentrum in Overhagen statt. Am Samstag, den 4.1. um 9:00 Uhr werden die Kinder im Pfarrzentrum eingekleidet und in den Dörfern ausgesandt. Bitte meldet Euch möglichst zahlreich. Bisher hat es allen Kindern immer viel Spaß gemacht. 
*Termine
Am Samstag, den 18. Januar,
feiert der Schützenverein wieder den traditionellen Winterball  im Gasthof Scheer. In diesem Jahr soll der Winterball besonders „Wild“ gefeiert werden. Der Gasthof Scheer wird dazu kurzerhand in „Jagdschloss Scheer“ umbenannt und dementsprechend geschmückt. Ein Jägermeister Promotion Team hat sein Kommen zugesagt. Auch in diesem  Jahr gibt es wieder eine ganz besondere Tombola geben. Das Festkomitee hat sich wieder einiges einfallen lassen. So wird für alle, jung und nicht mehr ganz so jung, etwas dabei sein.
Am 25. Januar findet im Gasthof Scheer die Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft statt.

* Musik an Heilig Abend
An Heilig Abend
lädt der Bürgerring-Hellinghausen wieder herzlich zum gemütlichen Beisammensein im Wendekreis bei Hubertus Scheer ein. Ab 13:30 Uhr erklingt dort, wie gewohnt, Weihnachtsmusik. Gegen 14:00 Uhr werden (Jung) Musiker des Blasorchesters-Hellinghausen Weihnachtslieder spielen. Der Bürgerring verkauft Glühwein (mit Schuss) und heißen Kakao. Kalte Getränke gibt es ebenfalls.

Ich wünsche  allen frohe und friedvolle Weihnachten
und ein glückliches und gesundes 
Jahr 2014

                                                                                               Bürgerbrief 2012

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle, wie gewohnt, ein kurzes Informationsschreiben über das letzte Jahr.
* Schon zu Beginn des Jahres haben wir uns gedanklich intensiv mit unserem Dorfjubiläum befasst. Im März fanden die ersten Treffen im Gasthof Scheer statt. Die Beteiligung war erfreulich gut und zahlreiche Vorschläge zur Gestaltung unseres 1050-jährigen wurden gemacht. Als ich im Sommer kurz davor stand, die ersten Verträge abzuschließen, habe ich die Stadtarchivarin, Frau Dr. Becker, vom Stadtarchiv Lippstadt um ein Gespräch gebeten,  um unser Jubiläum historisch absichern zu lassen.  Nach einigen Nachforschungen ihrerseits  stellte sich heraus, dass die Quelle,  die Hellinghausens Ersterwähnung im Jahre 963 belegt, inzwischen eindeutig widerlegt worden ist. Man hatte sich auf die Corveyer Traditionen bezogen, die zur damaligen Zeit auf das Jahr 963 datiert waren. In der jüngsten Vergangenheit hatte man jedoch herausgefunden, dass die Ersterwähnung  erst zwischen 973-975  stattgefunden haben wird. „…973-975 (A. 15. Jh.) Hailredinghusen (Trad. Corb. § 349 S. 138)“  Auch wenn wir die Vorbereitungen auf unser Jubiläum auf Grund dieser Erkenntnis vorerst auf Eis legen mussten, so ist man zu guten Ergebnissen gekommen, die auch in 10 Jahren noch ihre Verwendung finden werden. Die Jahreszahlen auf den hölzernen Ortseingangsschildern werden in Absprache mit dem Arbeitskreis Dorfjubiläum demnächst korrigiert.
* Über eine erfreulich hohe Beteiligung bei Arbeitseinsätzen in diesem Jahr  durfte sich der Bürgerring-Hellinghausen e.V. freuen.  Sowohl bei der Pflege der Hecken um die Kirche und am Sötling, als auch bei der Pflasterung von über 70m2 vor der Vikarie war eine hohe Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu verzeichnen.  Um Kosten einzusparen, habe ich die Stadt Lippstadt gebeten, uns das Pflaster aus der Spielplatzstraße zu überlassen. Jetzt befindet sich das Pflaster der Spielplatzstraße vor der Vikarie in Hellinghausen.
*Nachdem unter Anleitung unseres ortsansässigen Gärtnermeisters  und Agrarbetriebswirtes Martin Drees alle Vorarbeiten abgeschlossen waren, fanden sich zahlreiche Mitbürger an der „Baustelle“ ein, um die verschmutzten Pflastersteine  in mühevoller Kleinarbeit zur Pflasterung vorzubereiten. Nach 5 Samstagen in Folge konnte man mit gewissem Stolz auf die geleistete Arbeit zurückblicken. Sämtliche Kosten für diese Maßnahme wurden vom Bürgerring übernommen. Demnächst wird noch eine bessere Ausleuchtung vor der Vikarie installiert, um auch den Spätheimkehrern den sicheren Weg zu weisen.
*Auch wenn die Küche eine geraume Zeit recht kalt war, ist sie seit November diesen Jahres wieder extrem heiß. Wir haben wieder ein sehr gutes Restaurant in Hellinghausen. Familie Schevel und Team betreibt seit November den Gasthof Scheer und man hatte sofort den Eindruck, als seien sie schon immer hier gewesen.  Mit dem Küchenchef Ralf Rüschenbeck an ihrer Seite hat sich so manch einer in der relativ kurzen Zeit bisher von der hohen Qualität der Küche überzeugen dürfen.
*Eigentlich sollte das Schneiden der Kopfbäume hinter dem Friedhof in diesem Jahr nur begonnen werden. Aufgrund von optimalen Witterungsbedingungen und der intensiven Mitarbeit zahlreicher Bürger und einiger Kinder, ist es gelungen, alle Weiden in fünf Stunden zu schneiden. Das Holz konnten die Helfer selbstverständlich kostenlos mitnehmen. Durch diese Gemeinschaftsaktion von Bürgerring-Hellinghausen und dem Schießverein Herringhausen-Hellinghausen werden uns diese, unsere Landschaft prägenden  Kopfweiden, auch in Zukunft noch lange erhalten bleiben.
*Was wäre unser Dorf ohne die tatkräftigen „Heinzelmännchen“, die, wie jedes Jahr, wieder viel Energie und Herzblut in die Gestaltung unseres Lebensumfeldes investiert haben. Denen es nie zu viel wurde, wenn man sie um einen Gefallen bat. Sie an dieser Stelle namentlich aufzulisten, entspräche nicht ihrem bescheidenen Wesen und ist von ihnen auch ausdrücklich nicht erwünscht. Wir können alle dankbar dafür sein, dass sie einen großen Beitrag leisten und uns allen stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.
*Wie es der Patriot,  unser „Dorfkolumnist“ Lothar Brode, schon geschrieben hatte, stand der Seniorennachmittag wieder unter dem Motto, die Kleinen treffen auf die Großen. Das Jugendorchester Hellinghausen spielte Weihnachtslieder an und die Senioren stimmten begeistert mit ein. Mit den ganz kleinen Hellinghäusern hatte meine Frau einen Lichtertanz und Weihnachtslieder einstudiert. Die Senioren hatten im Rahmen einer Vorstellungsrunde wiederholt die Gelegenheit, die neue Generation kennenzulernen. Hubert Grauthoff verwöhnte uns musikalisch mit seiner Ziehharmonika und unterhielt die Gäste mit Anekdoten aus seiner Jugend. Ein selbst verfasstes Gedicht, das Siegrid Mierwald mit ihrer Enkeltochter geschrieben hatte, sorgte für so manchen Lacher. In diesem Jahr gab es erstmalig Nikolaustüten für alle Teilnehmer, die eine großzügige Spenderin für alle Senioren vorbereitet hatte.  In diesem Zusammenhang möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei der Spenderin bedanken, die ausdrücklich nicht namentlich erwähnt werden möchte. Ebenso wie unsere fleißigen Heinzelmännchen und dem Bürgerring, der die Veranstaltung mitfinanziert hat.
* Termine
Am 6. Januar findet der Neujahrsempfang der Stadt Lippstadt unter Beteiligung des Blasorchesters-Hellinghausen im Stadttheater statt.
Am 13. Januar lädt der Bürgerring ab 10:30 Uhr zum Neujahrsempfang in die Vikarie ein. Wie immer wird es auch wieder einen Mittagsimbiss geben. Kuchen/ Schnittchenspenden usw.  werden aber auch wieder gerne entgegengenommen.  
Am Samstag, den 19.  Januar, feiert der Schützenverein wieder den traditionellen Winterball  im Gasthof Scheer. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Tombola unter anderem mit Preisen, die man für Geld nicht kaufen kann, geben.  Das Festkomitee hat sich  wieder Einiges einfallen lassen.  So wird für jung und nicht mehr ganz so jung  etwas dabei sein.
Am 26. Januar findet dort ebenfalls die Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft statt.

Musik an Heilig Abend
An Heilig Abend lädt der Bürgerring Hellinghausen wieder herzlich zum gemütlichen Beisammensein im Wendekreis bei Hubertus Scheer ein.
Ab 13:30 Uhr erklingen dort, wie gewohnt, Weihnachtslieder. Gegen 14:00 Uhr werden (Jung) Musiker des Blasorchesters-Hellinghausen Weihnachtsstücke spielen. Der Bürgerring verkauft Glühwein (mit Schuss) und heißen Kakao (mit Baileys).  Kalte Getränke gibt es ebenfalls.
Der Erlös dieser Veranstaltung kommt dem Jugendorchester Hellinghausen zu Gute, das sich in diesem Jahr prächtig entwickelt hat. Es ist sehr erfreulich festzustellen, dass  das Erlernen eines Instrumentes bei den Jugendlichen wieder einen höheren Stellenwert genießt.
Die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen im Blasorchester-Hellinghausen ist kostenlos aber hoffentlich nicht „umsonst“. Die Kosten für Noten, den Übungsraum etc., werden durch Spenden finanziert, um die Eltern, neben den Kosten durch die Musikschul- bzw. Bläserklassengebühren, nicht weiter belasten zu müssen.  




Bürgerbrief 2011

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle, wie gewohnt, ein kurzes Informationsschreiben über das letzte Jahr.
* Der Neujahrsempfang  gestaltete sich auch in diesem Jahr wieder zu einer Ganztagsveranstaltung, die feucht-fröhlich erst am späten Abend sein Ende nehmen sollte. Ob die zahlreichen Verbesserungsvorschläge und Zugeständnisse, die man zum Teil auf Bierdeckeln und Servietten schriftlich festgehalten hat (Schnittchen, Waffeln backen…), auch eingelöst werden, wird sich in wenigen Wochen herausstellen.
 * Meine Ankündigung im letzten Bürgerbrief bezüglich der Aufforstung in der Allee, ist entsprechend umgesetzt worden. Auf meinen Antrag hin, haben wir wieder eine richtige Allee. An Stelle der Pappeln pflanzte die Stadt Lippstadt Eichen, die eines Tages der Schorlemer Allee wieder ein ansprechen­des Antlitz verleihen werden.
* Viel zu tun gab es in den Vorbereitungen auf den Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft “. Am Tage der Be­gehung durch die Kommission des Kreises Soest konnte ich auf einige wesentliche Verbesserungen seit der letzten Teilnahme verweisen. Be­sonders beeindruckt zeigte sich die Jury von dem neuen Dorfplatz „Ober Hellinghausen“. So war es Heiner Nolte, Karl Scholz, Hubert Nolte, Hansi Scheer und Paul Dirkwinkel gelungen, in zahlreichen Arbeitsstunden, aus einer äußerst ungepflegten Ecke am Gielselerweg, einen Dorfplatz mit Mühlstein und Eichenbänken zu schaf­fen, der von Spaziergängern gern zur Pause genutzt wird. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch der Zaun entlang der Gieseler wie­der gerichtet, mit neuen Zaunpfählen versehen und vom Bürgerring gestrichen. Ich hatte zuvor mit den Grundstückseigentümern, Familie Lüchtefeld,  gesprochen und sie gebeten, uns einen Teil ihres Grundstücks zu überlassen. So konnte der neue Dorfplatz etwas großzügiger gestaltet werden. Auch die „Schmuddelecke“ vor dem Ballfangzaun am Spielplatz konnte in der Vorbereitung auf den Wettbewerb in ein positiveres Licht gerückt werden. Nach einer Dorfbegehung im Mai mit der Landschaftsarchitektin Frau Elke Manges, hatte ich auf ihren Vorschlag hin die Stadt gebeten, den Mühlstein als Tisch in die Nähe des Sandkastens auf den Spielplatz zu versetzen. In der Abschlussdokumentation wurde diese Entscheidung besonders erwähnt:  „Hellinghausen besitzt einen wirklich schönen Spielplatz. Prägend sind die zahlreichen alten Eichen. (…) Hervorzuheben ist der Mühlstein, der hier einen neuen Standort bekommen hat“. Den ehemaligen Standtort hat die Stadt, nachdem Michael Nolte, Clemens Stuckenschneider und ich in Eigenleistung das gesamte Pflaster auf­genommen hatten, mit Erde verfüllt. Durch die umfangreiche Eigenleistung der Dorfbevölkerung  unterstützte uns die Stadt Lippstadt, trotz Haushaltssicherung, soweit es ging. Sämtliche Kos­ten wurden von den  Spendern Anja Münzel, Martin Drees und mir, sowie dem Bürgerring übernommen. Der vielfältig und  kindgerecht gestaltete Spielplatz hat uns bei der Preisvergabe noch einen Sonderpreis in Höhe von 400 Euro eingebracht. Im Anschluss an die Begehung konnte ich durch meine Bilderpräsentation unser Dorf und die Aktivitäten seitens der Bevölkerung von seiner schönsten Seite zeigen. Besonders angenehm habe ich es empfunden, dass so viele Mit­bürger an der Begehung teilgenommen haben und somit ihr Interesse an dem Dorf, in dem sie leben, bekundet haben.  So heißt es in der Abschlussdokumentation: „Eine lebendige Präsentation, unter großer Beteiligung der Dorfbevölkerung“.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen bedanken, die zu diesem Erfolg bei­getragen haben.  Allen voran beim Mittwochsstammtisch, bei Karin Dirkwinkel, Bettina Koch und bei meiner Frau, die der Kommission einen zünftigen, liebevoll gestalteten westfälischen Imbiss in der Vikarie bereitet haben. Die Teilnahme am diesjährigen Dorfwettbewerb war wie immer sehr zeitaufwendig, aber wie schon beim letzten Mal im Jahre 2009, wieder sehr erfolgreich. Der Lohn unserer Anstrengungen beziffert sich inklusive des Sonderpreises auf stolze 800 Euro.
Auf dem Treffen der Ortsvor­steher am Ende eines jeden Jahres werde ich stets um den Ein­satzwillen des so genannten Mittwochsstammtisches beneidet. Zum Dank habe ich alle beim Bau des Dorfplatzes Beteiligten, im Septem­ber zu einer Einweihungs- und Grillfeier eingela­den. Die älteren Damen des Dorfes lösten ihr Versprechen ein und stifteten zu diesem Anlass ein Ku­chenbuffet.
* Erstmalig fand in diesem Jahr ein Trödelmarkt „Rund um die Kirche“ statt. Annette Hennemann und Anja Münzel hatten gemeinsam mit den Vor­ständen des  Schießvereins und des Bürgerrings einen Trödelmarkt organisiert, der zahlreiche Trödler anzog. Auch wenn sich mancher Händler noch mehr Besucher gewünscht hätte, so war es für unsere Ge­meinde ein voller Erfolg. Letztendlich konnte durch die Standgebühren, Cafeteria, Würstchenbude und nicht zuletzt durch die Bierbude ein Reinerlös in Höhe Höhe von knapp 1400 Euro erzielt werden, der zu gleichen Teilen auf die Kirche, den Schießverein und den Bürgerring aufgeteilt wurde.
* Obwohl der Sommer in diesem Jahr eher verregnet und feucht war, herrschte in Hellinghausen seit Beginn des Jahres eine „Dürreperiode“, die erfreu­licherweise seit Anfang Oktober ihr Ende gefunden hat. So war es mir eine besondere Freude, die neuen Pächter des Gasthofes Scheer, Familie Merzjlak, im Oktober in unserem Dorf willkommen zu heißen.
* Es ist wieder an der Zeit, die Kopfweiden hinter dem Sötling zu schneiden, da sie sonst auseinanderzubrechen drohen. Derartige Pflegemaßnahmen zur Erhaltung des Landschaftsbildes werden von der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Soest gefördert. Bürgerring und Schießverein hatten sich vor wenigen Wochen dieser Aufgabe angenommen.  Da es sehr viel Arbeit ist, wäre es schön, wenn sich beim nächsten Treffen vielleicht noch mehr Arbeitswillige einfänden.
* Auch in diesem Jahr war der Stadtteil Hellinghausen wieder mit Anja Brandt und Silke Jarisch auf dem Weihnachtsmarkt präsent.
* Auf ausgesprochen gute Resonanz stieß in diesem Jahr der Seniorennachmittag. Fast 60 Seniorinnen und Senioren fanden sich im  großen Saal des Gastho­fes Scheer ein, um einen äußerst abwechslungsreichen Nachmittag zu verleben. Das Jugendorchester des Blasorchesters-Hellinghausen hatte sein musikalisches Debut und beeindruckte die Teilnehmer mit bekannten Weihnachts- und Adventsliedern. Die Kinder des Dorfes im Alter von 2 Monaten bis 8 Jahren sangen, unterstützt von ihren Müttern, Weihnachts­lieder und überreichten, passend zum Lied „Oh Tannebaum“ kleine Tan­nebaumplätzchen an die ältere Dorfbevölkerung. Diese erfreute sich nicht nur an der musikalischen Darbietung, sondern auch daran, die jüngste Generation des Dorfes kennenzulernen. Als Solistin trat Lena Mähling mit ihrer Querflöte auf und spielte Weihnachtslieder. Auch Hubert Grauthoff sorgte mit seiner Ziehharmonika für weihnachtliche Stimmung. Mit humorvollen und auch besinnlichen Textbeiträgen trugen Lothar Brode und Irene Krawzyk zum Gelingen dieser Veranstaltung bei.
* 60 Jahre Blasorchester-Hellinghausen Wir haben dieses Jubiläum zum Anlass genommen, wieder ein Jugendorchester mit 10 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren zu gründen. Jeden Mittwoch von 18:00 -19:00 Uhr treffen sich die Jungmusiker mit ihren Trompeten, Klarinetten und Posaunen im Pfarrzentrum in Overhagen zu einer Übungsstunde. Neueinsteiger sind jederzeit herzlich willkommen. Nähere Informationen dazu gibt es bei mir oder auch im Internet unter unserer neuen Homepage www.Blasorchester-Hellinghausen.de
*1050 Jahre Hellinghausen  
So langsam sollten wir uns darüber Gedanken machen, ob und in welcher Form wir dieses Jubiläum im übernächsten Jahr (2013) begehen wollen. Vielleicht bietet sich auch der Neujahrsempfang am Sonntag, den 15. Januar um 10:30 Uhr in der Vika­rie an, darüber ins Gespräch zu kommen. Der Bürgerring lädt alle Bürgerinnen und Bürger, Freunde und Be­kannte dazu recht herzlich ein. Für einen Imbiss um die Mittagszeit ist gesorgt. Wie gewohnt erhalten Sie ausführliche Informationen zum aktuellen Ge­schehen in unserer Gemeinde und viele Fotos auch im Internet unter www.Hellinghausen.de.

Musik an Heilig Abend
Auch in diesem Jahr möchten wir Sie wieder auf die Bescherung an Heilig Abend einstimmen. So kann das „Christkind“ zu Hause ohne neugierige Blicke alles in Ruhe vorbereiten.  Ab 13:30 Uhr erklingen, wie gewohnt, Weihnachtslieder im Wendehammer am Sötling bei Hubertus Scheer vor der Tür. Gegen 14:00 Uhr werden Musiker des Blasorchesters-Hellinghausen für „Live Musik“ sorgen und Weihnachtslieder spielen. Der Bürgerring verkauft Glühwein (mit Schuss) und heißen Kakao. Kalte Getränke gibt es ebenfalls.

Ich wünsche Ihnen allen frohe und friedvolle Weihnachten
und ein glückliches und gesundes 
Jahr 2012

 

 

Bürgerbrief 2010

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle, wie gewohnt, ein kurzes Informationsschreiben über Ereignisse aus dem letzten Jahr.
* Das Jahr begann, wie es beginnen sollte, mit einem Neujahrsempfang , der bei einigen erst am frühen Abend enden sollte. Die Blumenstube  Behnke hatte für die Tischdekoration gestiftet und alle waren sich im An­schluss darüber einig, diese Zusammenkunft fest in den Jahreska­lender aufzunehmen. Bei Glühwein, Sekt, Bier und auch diversen alkoholfreien Getränken wurden Pläne für das neue Jahr geschmiedet und erste Ideen für die Teilnahme am Herbstwochenumzug entwickelt. Näheres dazu später.
* Inzwischen hat man sich daran gewöhnt, dass keine Pappeln mehr in der Allee stehen. Sie mussten weichen, weil sie schlagreif waren. Ich habe beim Grünflächenamt einen Antrag auf Neuanpflanzung gestellt, um irgendwann wieder eine echte Allee zu haben.  Man teilte mir mit, dass im neuen Jahr die Allee wieder entsprechend aufgeforstet wird.
* Am 14.März fand ein hochkarätiges Orgelkonzert in unserer Pfarrkirche statt. Dr. Gerhard Scholz, gebürtiger Hellinghäuser, hatte in seiner Jugend die ersten „Gehversuche“ auf unserer Orgel gemacht und gemeinsam mit Dominik Stegemann, ehemaliger Trompeter des Blasorchesters-Hellinghausen, heute erster Trompeter bei den Bochumer Philharmonikern, dieses Konzert veranstaltet.  Bis auf den letzen Platz war unsere Kirche besetzt. Die zahlreichen Besucher wurden aus musikalischer Sicht für ihr Erscheinen reichlich belohnt. So konnte am Ende nochmals die stattliche Summe von 1038 Euro zur Renovierung und Erhaltung der Orgel an den Kirchenvorstand übergeben werden. Sie können auch weiterhin die CD von diesem Konzert bei der Familie Scholz für den Preis von 10 Euro käuflich erwerben. Von dem Verkauf einer CD werden 5 Euro für den Erhalt der Orgel gespendet.
* Feucht fröhlich ging es auf der Kanutour  des Bürgerringes zu. Mit zahlreichen Booten ging es bei gutem Wetter die Lippe hinunter und man hatte die Gelegenheit, sich die Renaturierungsmaßnahmen vom Fluss aus anzusehen. Einige haben unterwegs auch mal ganz tief „in den Fluss“ hinein gesehen.
* Auf große Resonanz stieß erfreulicherweise die Idee, einen Herbstwochenwagen für die Teilnahme am Herbstwochenumzug zu bauen. Schon auf dem Neujahrsempfang hatte ich einige Ideen vorgestellt und in meiner Ansprache auf die szenische Darstellung der Sage vom versteinerten Brot hingewiesen. Da zufällig auch zwei Schwestern anwesend waren, musste nicht lange nach Hauptdarstellern gesucht werden. Sie haben Wort gehalten und so konnten wir im Herbst auf dem Herbstwochenumzug sowohl die hartherzige, als auch die gutmütige Schwester mit ihren Kindern präsentieren. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an Anja Münzel, Birgit, Hannah und Jannis Mähling. Dank der großzügigen Spendenbereitschaft der ortsansässigen Betriebe ( Rose Bauunternehmen, Keil Krankenpflege Anja Münzel, Gartengestaltung Martin Drees, Anja Behnke „Die Blumenstube“, Hans Dirk Scheer, Gasthof Scheer Restaurant, Britta Plitt MPU-Beratung und Bürgerring-Hellinghausen e.V.)  ist es Anja Münzel gelungen, auch noch die Sage vom versteinerten Brot auf Postkarten drucken zu lassen und große Mengen an Süßigkeiten zu kaufen, die während des Herbstwochenumzuges zur Freude der Besucher verteilt wurden. Inzwischen müsste jeder wieder diese Sage kennen, die früher in Schulbüchern abgedruckt war. Fast 50 „Störche“, große und kleine, stiegen um die Mittagszeit des 23. Oktobers in den Bus und Busfahrer Hubert Nolte brachte alle sicher zum Abmarschlatz an der Friedrichstraße. Es war schon ein imposantes Bild, wie ein relativ kleines Dorf, sich groß auf dem Herbstwochenumzug präsentierte. Mit ca. 100 Personen (Wagen, Störche und Blasorchester) war Hellinghausen auf dem Umzug präsent.  Im Verhältnis zur Wohnbevölkerung waren wir ganz sicher der Ort mit der größten Beteiligung.  Wie es Bürgermeister Christof Sommer am Tivoli kommentierte: „Hellinghausen, ein kleines Dorf mit großer Beteiligung“. Schön war es aber vor allem für die kleinen Störche, die sich sicherlich noch lange an dieses wunderbare Ereignis zurückerinnern werden, das von Christian Erdmann im Bild festgehalten wurde. An dieser Stelle mein herzlichen Dank an alle Beteiligten und vor allem an Annette Hennemann, die sich um die Kostümierung der Störche gekümmert hat und fast alle Hellinghäuser Kinder und zahlreiche Erwachsene zur Teilnahme am Umzug motivieren konnte. So ist im nächsten Jahr sogar geplant, mit der „Storchenkarawane“  auf dem Karnevalsumzug in Liesborn aufzutreten. Besonders bedanken möchte ich aber auch bei den Wagenbauern (Peter Eilert, Andreas Koers, Andreas Mähling, Hermann Kuhn, Christian Erdmann und Andre Scheidler ),  die mit viel Fantasie und Sachverstand den Wagen gestaltet haben.  Ohne  Hubert und Heiner Nolte, die uns den Wagen zur Verfügung gestellt, eine entsprechende Sicherheitsvorkehrung aufgeschweißt haben und uns dadurch erst die Teilnahme am Umzug ermöglichten, wäre dieses Projekt nicht durchführbar gewesen. Nicht zu vergessen ist das liebevoll gestaltete „mobile Storchennest“, das in Verbindung mit den beiden kleinen „Nesthockern“ Carla Dirkwinkel und Mia Bülow mit viel Beifall von den Zuschauern bedacht wurde. Herzlichen Dank dafür an Familie Dirkwinkel. Die Dekoration des Wagens hatte die Blumenstube Behnke übernommen und am Abend vor dem Umzug den Umzugswagen mit frischen Rosen bedacht und uns bei den Dekorationsarbeiten mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Herzlichen Dank dafür an Anja Behnke. Ein Wort des Dankes auch an Christian Kemper, der mit dem Trecker unseren Wagen sicher über die teilweise recht schmale  „Flaniermeile“ gezogen hat.
* Wenn etwas nicht so bleibt, wie es schon immer war, führt das häufig zu einigen Irritationen. So geschehen beim diesjährigen St. Martinsumzug. Wir (der Vorstand des Blasorchesters-Hellinghausen) sind aufgrund personeller Probleme zu dem Entschluss gekommen, dass wir uns für den St. Martinsumzug am Martinstag nicht mehr aufteilen können. Bisher haben wir am Martinstag  drei Martinsumzüge gespielt (Overhagen, Herringhausen und Hellinghausen) Wir haben aus diesem Grunde beschlossen, abwechselnd in Herringhausen und Hellinghausen einen Umzug zu spielen. Nachdem in diesem Jahr die Hellinghäuser nach Herringhausen zum Umzug erschienen sind, werden sich im nächsten Jahr die Herringhäuser auf dem Weg nach Hellinghausen machen. Ein positiver Effekt wird sicherlich sein, dass die beiden Gemeinden eine gemeinsame Veranstaltung mehr im Laufe des Jahres haben und so noch näher aneinander rücken werden.
* Erstmalig war seit 2005 Hellinghausen wieder auf dem Lippstädter Weihnachtsmarkt vertreten. Anja Brandt, Christine Grauthoff und Silke Jarisch haben gemeinsam eine bunte Mischung an Produkten zum Verkauf angeboten und unseren Ortsteil im Jubiläumsjahr der Stadt Lippstadt prima dargestellt.
* Im nächsten Jahr wird wieder einiges auf uns zu kommen. Unangenehm, weil kostspielig, wird sicherlich die Überprüfung der Abwasseranschlüsse sein, die irgendwann auch in unserem Ortsteil, spätestens bis 2015/20, durchgeführt werden soll. Auch der Dorfwettbewerb steht mal wieder nach 2008 vor der Tür. Ich habe uns dazu angemeldet, da ich mir sicher bin, dass wir auf jeden Fall wieder gute Chancen auf eine für unsere Verhältnisse gute Platzierung haben.  Nicht die schönen Blumenkästen oder gepflegten Grünanlagen sind im Rahmen dieses Wettbewerbs entscheidend, sondern vielmehr das dörfliche Miteinander  und das Engagement der Dorfbevölkerung. In diesem Bereich können wir nicht zuletzt wegen der gemeinsamen Aktivitäten in der Vorbereitung auf den Herbstwochenumzug punkten. Ich werde Sie zu diesen Themen im Februar/März zu einem Bürgergespräch einladen und die entsprechenden Fachleute bitten, uns darüber zu informieren. Die Erfahrungen aus der letzten Teilnahme haben deutlich gezeigt, dass die Stadt Lippstadt die teilnehmenden Dörfer stets sehr großzügig bei den Vorbereitungen unterstützt hat. So wurden bei der  letzten Teilnahme 2008 auf meine Anfrage hin alle Kunststoffbänke im Ort  durch neue Holzbänke ersetzt und zusätzliche Bänke auf dem Spielplatz aufgestellt. Ausführliche Informationen zum Dorfwettbewerb, zum aktuellen Geschehen in unserer Gemeinde und viele Fotos erhalten Sie auch im Internet unter  www.Hellinghausen.de.
* Der Bürgerring möchte auch im kommenden Jahr wieder mit Ihnen auf einem Neujahrsempfang auf das neue Jahr 2011 anstoßen. Da die Stadt Lippstadt am 9. Januar zum Neujahrsempfang lädt, wird der Neujahrsempfang des Bürgerrings am  Sonntag, den 16. Januar um 10:30 Uhr in der Vikarie  stattfinden. Bei heißen und kalten Getränken und einem kleinen Imbiss wollen wir uns in ungezwungener Atmosphäre über Aktivitäten im neuen Jahr unterhalten.

                                                                                                                             Musik an Heilig Abend
Es ist schon zur Tradition geworden, am Heiligen Abend die Bewohner auf das Weihnachtsfest einzustimmen. So kann das „Christkind“ zu Hause ohne neugierige Blicke alles in Ruhe vorbereiten.  Ab 13:30 Uhr erklingen Weihnachtslieder im Übergang vom neuen in den alten Sötling bei Hubertus Scheer vor der Tür. Gegen 14:00 Uhr werden Musiker des Blasorchesters-Hellinghausen weihnachtliche Weisen spielen. Der Bürgerring verkauft Glühwein (mit Schuss) und heißen Kakao. Ein kaltes Bier gibt’s auch.





Bürgerbrief 2009

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle wie gewohnt ein kurzes Informationsschreiben über Ereignisse aus dem letzten Jahr.
* Das Jahr begann, wie es beginnen sollte, mit einem zünftigen Neujahrsempfang, der erfreulicherweise auf große Resonanz stieß. Bei Sekt und Bier aber auch Bockwürstchen und Kartoffel­salat ergriffen viele Bürgerrinnen und Bürger die Gelegenheit zum zwanglosen Gespräch in der Vikarie. Die Blumenstube Behnke hatte für die Tischdekoration gesorgt und alle waren sich im Anschluss darin einig, diese Zusammenkunft fest in den Jahreskalender aufzunehmen.
* Der Patriot, Herr Lothar Brode, schrieb zum Thema Bürgerring, „Bürgerring Baby lernt Laufen“. In diesem Jahr hat dieses „Baby“ mit Sicherheit seine Sturm und Drangzeit durchgemacht und bei zahlreichen Arbeitsein­sätzen auch einiges  dazu gelernt. So traf man sich wenige Wochen später bei klirrender Kälte (-14 Grad) zum ersten großen Arbeitseinsatz an der Kirche. Alle Kopfweiden und Kopflinden mussten geschnitten werden, um ihren Bestand zu erhalten. In einem weiteren Großeinsatz im Spätsommer dieses Jahres hat der Bürgerring die Hecken um die Kirche und entlang des kleinen Weges geschnitten. Diese landschaftspflegerischen Maßnahmen wurden unter sachkundiger Anleitung unseres ortseigenen Gärtnermeisters Martin Drees durchgeführt. Leichtere Kollateralschäden, die während dieser Einsätze eintraten, führten zu der Überlegung, eine Vereinshaftpflichtversicherung abzuschließen, die auch inzwischen abgeschlossen worden ist. Seit der Gründung des Bürgerrings im letzten Jahr, treffen wir (der Vorstand) uns in regelmäßigen Abständen beim 1. Vorsitzenden Andreas Koers, um weitere Maßnahmen zur Dorfverschönerung zu besprechen. Dabei kann es aber auch vorkommen, dass Dinge geplant werden, die nicht immer auf eine positive Resonanz bei allen Anwohnern stoßen. So geschehen mit der Hainbuchenhecke am Sötling. Eine Maßnahme, die uns von der Kommission „Unser Dorf hat Zukunft“ des Kreises Soest  sehr an Herz gelegt worden ist. Ziel dieser Hecke ist es, u.a. die recht breite „Einflugschneise“ aus Richtung Benninghausen optisch zu verengen, was nach den Erfahrungen der Verkehrskommission des Kreises Soest zu einer Reduzierung der Geschwindigkeit beitragen werde. Einigen Anwohnern scheint diese Form der Begrünung  jedoch ein Dorn im Auge zu sein. Zitat eines Anwohners: “Wie können die da ‘ne Hecke hinpflanzen? Wer soll denn das ganze Laub wegmachen?“ Gut, dass der (Laub)Wald so weit von der Hecke entfernt liegt. Und damit wird wieder einer alten Weisheit Rech­nung getragen. Wer etwas macht, macht auch Fehler. Wer nichts macht, kann auch keine Fehler machen. Demnach wäre es doch besser, wir legten unsere Hände in den Schoß,… oder  etwa nicht? Um die Pflege der Hecke kümmert sich der Bürgerring auch weiterhin. Es wäre jedoch für uns alle einfacher, wenn die Anwohner, wie von einigen schon praktiziert, mal im Vorbeigehen grobes Unkraut entfernten. Besonders erfreulich war es im ausklingenden Jahr, dass bei allen Großeinsätzen des Bürgerrings, sich stets sich eine sehr große Anzahl Freiwilliger zur Mitarbeit bereit erklärt hatten.
* Kommunalwahl 2009

Dank allen, die mich in meiner Funktion als Ortsvor­steher durch ihre Wahl bestätigt haben, indem sie ihre Stimme der CDU gaben. Die Schlange der Mitbewerber von anderen Parteien war auch bei dieser Wahl wieder „sehr überschaubar“ - mir ist niemand bekannt. Ich stelle mich in den vor mir liegenden fünf Jahren wieder dieser nicht immer dankbaren Aufgabe, weil es mir um unseren schönen, liebenswerten Ort geht.
* Der Seniorennachmittag war auch in diesem Jahr wieder von Harmonie und Geselligkeit geprägt. 67 Senioren fanden sich im großen Saal des Gasthofes Scheer ein und erlebten einen ab­wechslungsreichen und heiteren Nachmittag. Die Kinder des Dorfes traten auf und sangen Adventslieder. Hubert Grauthoff begleitete die Senioren mit seiner Zieharmonika und alle sangen kräftig Weihnachtslieder zu seiner Musik. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die mit ihren Beiträgen zum Ge­lingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt dem Hause Scheer, das uns bei der Finanzierung dieses Nachmittages sehr entgegen gekommen ist.
*Für das Blasorchester-Hellinghausen war das Jahr 2009 ein sehr erfolgreiches Jahr. So konnten wir auf dem Frühlingskonzert im April dieses Jahres in Eickelborn und auf dem Weihnachtskonzert am 3. Advent in der Piuskir­che in Lippstadt, die stolze Summe von 2716 Euro für die Renovierungsar­beiten in der Kirche in Hellinghausen und in der Piuskirche einspielen.
* Auch wenn es etwas länger gedauert hat als geplant, ist es uns im Herbst dieses Jahres gelungen, wieder einmal neue Spielgeräte auf dem Spielplatz zu bekommen. Die alte Schaukel war morsch geworden und musste ersetzt werden. Hinzu kam noch die Nestschaukel, deren Anschaffung erst  durch eine großzügige Spende der Volksbank Lippstadt ermöglicht werden konnte. Im nächsten Jahr wären diese Anschaffungen aufgrund der Haus­haltssperre der Stadt Lippstadt völlig undenkbar gewesen. So ge­hört der Spielplatz in Hellinghausen inzwischen zu einem der schönsten und ab­wechslungsreichsten Spielplätzen im weiten Umfeld.  
 * Lippstadt wird 825 Jahre alt. Zu diesem Stadtjubiläum sind wir alle herz­lich eingeladen. Ein Geschenk brauchen wir dazu nicht mitzub­ringen, aber man erwartet von uns, dass wir uns, wie schon vor 10 Jahren, mit einem Herbstwochenwagen an dem Herbstwochenumzug beteiligen (Sponsoren gesucht). Einige Ideen zur Gestaltung dieses Wa­gens sind schon bei mir eingegangen. Es besteht zudem noch die Mög­lichkeit, in der Absenkung der Marienkirche, für die Dauer der Herbstwoche, eine Hütte zu betreiben. Auch für den Weih­nachtsmarkt  2010 besteht dieses Angebot. Ich würde aber gerne auf dem nächsten Bürgergespräch/Neujahrsempfang diese Thematik mit Ihnen besprechen.
* Das Geburtstagskind Graf Bernhardt wird uns anlässlich dieses Jubiläums auch seine Aufwartung machen. Da in Hellinghausen im kommenden Jahr keine größeren Feierlichkeiten anstehen, habe ich ihn zu unserem Schützenfest auf Christi Himmelfahrt eingeladen.
* Zu einer Gebietsbeiratssitzung hatte die ABU im Februar geladen, um alle an den Naturschutzgebieten beteiligten, über weitere Maßnahmen zu informieren. Diese Zusammenkunft stellte sich als sehr fruchtbar heraus, da der 1. Vorsitzende der ABU Herr Joachim Drüke deutlich herausstellte, dass ihm an einer engeren Zusammenarbeit mit den Beteiligten liege, um möglichen Missverständnissen so früh wie möglich begegnen zu können. Ich habe diesen Aufruf zum Anlass genommen und ihn um einen Lichtbildervortag in Hellinghausen gebeten. So fanden sich im September viele Interessierte im großen Saal des Gasthofes Scheer ein, um sich über die Entwicklung in der Hellinghauser Mersch zu informieren. In diesem äußerst interessanten Vortrag, der durch schöne Luftbildaufnahmen aus der Hellinghäuser Mersch aufgewertet wurde, stellte die ABU die Besonderheit dieses schützenswerten Lebensraumes dar. Im Anschluss an die Veranstaltung waren sich alle darin einig, dass man zwar für die Maßnahmen zur Renaturierung der Lippeaue einige liebgewonnene Freiheiten aufgeben musste, jedoch dafür einen interessanten Ersatz bekommen hat. Zurzeit wird auf dem Mersch die Aussichtsplattform erstellt. Dieser neue Aussichtshügel wird in dem Fahrradwegenetz zur Erkundung, bzw. Erlebbarmachung der Aue eingebunden, das den gesamten Lipperaum von Vellinghausen /Welver bis nach Lippstadt umfasst. Ein großer Teich befindet sich in unmittelbarer Nähe dieser Plattform und wird uns sicherlich interessante Einblicke in die Natur er­möglichen. Man erhofft sich durch die Anlage der Teiche, u.a. ein höheres Nahrungsangebot für die Störche, die am Anglerweg  in diesem Jahr leider wieder keinen Bruterfolg hatten. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr. Das Füttern der Störche ist nach Aussagen der ABU nicht ganz unproblematisch, da die Störche sich sehr schnell an diesen gedeckten Tisch gewöhnen, auf ihr Zugverhalten verzichten und dadurch zur Brutzeit früher die Horste der (echten)Störche belegen, die sich noch auf dem Rückweg befinden.  Der Aussichtsturm auf dem Mersch ist inzwischen offiziell eröffnet worden und wenn man sich diesen Hügel genau anschaut,  entdeckt man dort auch noch einen Rodelhang. An eine große Fläche zum Schlittschuh­laufen hat man scheinbar auch gedacht. Offiziell sind derartige Nutzungen selbstverständlich „nicht erlaubt.“
* Der Bürgerring möchte auch im kommenden Jahr wieder das neue Jahr mit Ihnen auf einem Neujahrsempfang anstoßen.  Da die Stadt Lippstadt am 10. Januar zum Neujahrsempfang lädt, hat sich der Bürgerring für den 17. Januar um 10:30 Uhr in der Vikarie entschieden. Bei heißen und kalten Getränken und einem kleinen Imbiss wollen wir uns mit Ihnen in ungezwungener Atmosphäre über Planungen für das kommende Jahr unterhalten und Ihre Anregungen entgegen nehmen.
Musik am Heilig Abend
Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich immer wieder einige Musiker des Blasorchesters-Hellinghausen bereit erklären, am Heiligen Abend von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr die Anwohner auf das Weihnachtsfest einzustim­men. So kann das „Christkind“ zu Hause ohne neugierige Blicke alles in Ruhe vorbereiten. Wir treffen uns wie immer im Übergang vom alten in den neuen Sötling bei ‘Hubertus Büdeken‘.  Der Bürgerring verkauft  Glühwein (mit Schuss) und heißen Kakao. Ein kaltes Bier gibt’s auch.

 

 

Bürgerbrief 2008

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle wie gewohnt ein kurzes Informationsschreiben über Ereignisse aus dem letzten Jahr.
*
Während unserer Musik am Heilig Abend 2007 wurde ich von einer Mitbürgerin angesprochen, ob wir in Hellinghausen nicht auch einen Förderverein gründen sollten. Diese Anregung habe ich gerne zum Anlass genommen, das Interesse zur Gründung eines Vereins auf dem kommenden Bürgergespräch mal abzufragen. Erfreulicherweise fanden sich spontan einige Bürger zusammen, die dieses Projekt in Angriff nahmen. Mir in meiner Funktion als Ortsvorsteher, hätte nichts Besseres passieren können. Nach zahlreichen Treffen zur Gestaltung einer Satzung war man am10. März soweit, die Gründungsversammlung abzuhalten. Für mich stellt dieser Verein eine gute Gelegenheit dar, Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, von ihrem Mitspracherecht Gebrauch zu machen. Es macht Spaß, mit dem Vorstand zusammen zu arbeiten und neue Ideen und Anregungen zu erhalten. Ausführlich wird Ihnen auf dem erstmalig stattfindenden Neujahrsempfang am 4. Januar um 10:30 Uhr in der Vikarie darüber berichtet werden.
Als ich im Januar dieses Jahres die Anfrage bekam, ob Hellinghausen nicht wieder am Dorfwettbewerb teilnehmen möchte, habe ich in der Hoffnung schon für die Teilnahme einen gewissen Geldbetrag zu erhalten, spontan zugesagt.  ursprünglich wollte ich mit diesem Betrag einige in die Jahre gekommenen Kunststoffbänke ersetzen. Mir war bewusst, dass die Teilnahme an diesem Wettbewerb mit viel Arbeit verbunden wäre und ich das allein kaum bewältigen könnte. Nach dem Bürgergespräch im März erklärten sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger bereit, sich diesem Wettbewerb zu stellen und Hellinghausen darauf vorzubereiten. In zahlreichen Arbeitseinsätzen wurden u.a. das Bushaltehäuschen gestrichen, das Wegekreuz restauriert, die hölzernen Straßenschilder aufgearbeitet, das Ortseingangsschild restauriert und, was mich besonders freute, die Kunststoffbänke ersetzt. Aber auch die oft kritisierten Koniferen wurden beseitigt.
Am Tag  der Begehung durch die Kommission war alles wieder in bestem Zustand. Auch das Ergebnis konnte sich später sehen lassen. So erhielt Hellinghausen den 5. Platz.  Zweifler werden jetzt sagen, dass es auch viel schlechter nicht mehr geht, aber wir wollen doch wenigstens in diesem Falle die Kirche im Dorf lassen (wo sie leider nicht liegt), denn die Lage unseres Dorfes ist nicht unbedingt als optimal anzusehen. Dieser Erfolg wurde uns mit einem Preisgeld von insgesamt 950 Euro versüßt. Ich habe dieses Geld auf das Konto des Bürgerrings überweisen lassen, da ich darüber nicht allein verfügen möchte.
* Es bahnt sich auch schon die erste größere Investition an. Als im letzten Jahr der Spielplatz mit neuen Spielgeräten ausgestattet wurde, hatte ich beim Grünflächenamt angefragt, ob man nicht langfristig auch eine Nestschaukel auf den Spielplatz bekommen könne. Jetzt ist die Doppelschaukel in die Jahre gekommen und soll demnächst ersetzt werden. Mir wurde mitgeteilt, dass ich mich nun zwischen einer Nestschaukel oder einer herkömmlichen Schaukel zu entscheiden hätte. Da ich aber gerne beide Spielgeräte auf dem Spielplatz haben möchte, konnte ich einen Kompromiss heraushandeln. Dieser sieht vor, dass eine Schaukel vom Bürgerring finanziert werden müsste. Jetzt ging in der vergangenen Woche noch eine Spende in Höhe von 500 Euro von der Volksbank Lippstadt ein. Demnach müssten wir fast in der Lage sein, dieses beliebte Spielgerät anschaffen zu können. Sollte sich noch jemand bewogen fühlen, uns bei der Finanzierung zu unterstützen... wir und besonders die Kinder unseres Dorfes wären dafür dankbar.
* Ein besonders schönes Beispiel für persönliches Engagement war sicherlich das Pfarrgemeindefest auf dem Spielplatz. Schon im Februar hatten wir uns im kleinen Kreis zusammengesetzt, um dieses Fest zu planen. In dieser Runde wurde entschieden, das Pfarrfest nach vielen Jahren wieder auf dem Spielplatz stattfinden zu lassen. Allen Unkenrufen zum Trotz war es ein sehr harmonisches Fest, das Dank der zahlreichen Helfer noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es hat allen viel Spaß bereitet zu erkennen, was man in der Gemeinschaft zu leisten vermag. An dieser Stelle nochmals meinen herzlichsten Dank allen Helfern, ohne die dieses Fest nicht hätte veranstaltet werden können.
* Ein weiteres Wort des Dankes im Namen aller Mitbürgerinnen und Mitbürger möchte ich auch an Paul Dirkwinkel und seinen „Mittwochsstammtisch“ richten, die in vielen Arbeitseinsätzen ehrenamtlich die Wege zu den Gräbern auf dem Friedhof erneuert haben.           
* Hohen Besuch hatten wir in diesem Jahr auch von den Störchen. Es war schön anzusehen, wenn sie ihre Bahnen über das Dorf zogen. Leider schien das Brutpaar am Anglerweg nicht erfahren genug gewe gewesen zu sein, die jungen Störche aufzuziehen. Sie verhungerten, weil die Population an Mäusen und Fröschen in diesem Jahr wohl zu niedrig war. Ob man da nicht hätte etwas zufüttern können....?  
* Vor vielen Jahren musste in Hellinghausen der Lebensmittelladen schließen, die Telefonzelle wurde ebenso abgebaut, aber nun haben wir einen Blumenladen, der sich großer Beleibtheit erfreut. Sollte man(n) nun in die Verlegenheit kommen, wieder etwas „Gut machen“ zu wollen, so hat man seit neuestem die Gelegenheit, dies „um die Ecke“ zu erledigen.
* Nach langem hin und her ist nun endlich auf dem „kleinen“ Dienstweg vom Baubetriebshof der Stadt Lippstadt die Senke am toten Arm und der Holzpatt wieder begehbar gemacht worden. Es hat darum einige Unstimmigkeiten mit meinem Kollegen aus Overhagen gegeben, der die Beseitigung dieses Misstandes für sich beanspruchen wollte. Die Tatsache, dass dieser Weg auch bei feuchter Witterung wieder begehbar ist, war mir wichtiger, als die Frage nach dem Auftraggeber. * Im Fall des Hochwasserschutzwalles am Sötling streiten sich noch die Gelehrten darüber, wer die anfallenden Kosten zu übernehmen hat. Im Frühjahr des kommenden Jahres sollen vorzeigbare Ergebnisse vorhanden sein.
* Die Maßnahmen zur Renaturierung  der Lippe haben uns in diesem Jahr ziemlich zugesetzt. Während im Jahre 2007 der Staub und der Lärm an kaum noch zumutbare Grenzen stieß, war es in diesem Jahr der Schlamm auf dem Hellinghäuser Weg, bzw. in der Schorlemer Allee. Der Ruf nach mobilen Reifenwaschanlagen wurde immer lauter, praktisch umzusetzen war dies aber nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden nicht.
*
Im Oktober hatten wir noch einmal die Gelegenheit, unser Dorf von seiner schönsten Seite zur zeigen. Der Patriot bot uns die Möglichkeit, unser Dorf in einem Gespräch zu präsentieren. Viele Hellinghäuser machten von diesem Angebot Gebrauch und kamen zum Pressetermin in den Gasthof Scheer.  2 Wochen später erschien die Sonderseite in der Tageszeitung. Wir können auf diese Form der Präsentation sehr stolz sein, was mir auch von vielen Seiten bestätigt worden ist.
* Zum Seniorennachmittag hatten sich wieder die Kinder unseres Dorfes in gewohnter Weise prima vorbereitet. Sie sangen zur Freude aller Senioren Advents- und Weihnachtslieder. Inga und Jakob Grauthoff gaben  ein kleines „Weihnachtskonzert“ auf Keyboard und Gitarre und zeigten ihrem Opa, was in ihnen steckt. An dieser Stelle meine herzlichen Dank an alle Beteiligten und auch an Hubert Grauthoff, der uns mit seinem „Schifferklavier“ wieder bestens unterhalten hat. Unser Bürgermeister Christof Sommer stellte fest, dass der Hellinghäuser Seniorennachmittag prozentual zu den Seniorenveranstaltungen gehöre, der nach Lohe am besten besucht wird.
Musik am Heilig Abend
Damit das „Christkind“ zu Hause in Ruhe alles vorbereiten kann, spielen Musiker des Blasorchesters-Hellinghausen in der Zeit von 13:45 Uhr bis ca. 14:30 Uhr Weihnachts- und Adventslieder im Übergang vom alten in den neuen Sötling (bei Hubertus Scheer vor der Tür). Der Bürgerring verkauft auf dieser Veranstaltung Glühwein (mit Schuss) und heißen Kakao. Am ersten Weihnachtstag begleiten wir die Messe um 9:15 Uhr in der Kirche in Hellinghausen. 

 

 

Bürgerbrief 2007

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle ein kurzes Informationsschreiben über Ereignisse aus dem letzten Jahr und über Planungen für das laufende Jahr in Hellinghausen. *  Da ist sie nun, die Busschleuse und noch immer bleiben einige Fragen offen. So wäre da beispielsweise das Verhalten der Nutzer, unserer Kinder, zu nennen. Eigentlich war geplant, dass der Bus in der Verengung so lange stehen bleibt, bis die Kinder vor dem Bus herlaufend die Straße überquert haben. Bedenken kamen aber an dieser Stellen von den Mitarbeitern des Kreises Soest. So wurde befürchtet, dass die Kinder dieses Verhalten auch auf Haltestellen übertragen könnten, in denen keine Busschleuse vorhanden ist, was zu einer erheblichen Verkehrsgefährdung führen könnte. Messungen zur Installation eine Zebrastreifens ergaben eine zu geringe Querungsfrequenz. So bleibt den Kindern nichts anderes übrig, als so lange an der Busschleuse zu warten, bis der Verkehr ein gefahrloses Überqueren möglich macht. Bitte weisen Sie ihre Kinder darauf hin. *  Wasser hat es wohl in diesem Jahr mehr als genug gegeben. Auf einen verregnetem Sommer folgte ein verregneter Herbst. Gieseler und Lippe traten mehrfach über die Ufer. Was im August als Badeparadies vor der Haustür bei den Anwohnern des Sötlings für mediterrane Stimmung sorgte, nervte nach einer bestimmten Zeit doch etwas. Die Keller wurden feucht, Gärten, Gartenhütten und Gewächshäuser standen unter Wasser und vereinzelt bekamen Hühner und Kaninchen auch nasse Füße. Ich habe die Stadt gebeten, sich dieser Angelegenheit anzunehmen. So fand wenige Wochen nach meinem Schreiben ein Gespräch mit Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg, des Wasserverbandes Obere Lippe, der ABU und der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Soest statt. Zu diesem Gespräch waren auch zwei betroffene Mitbürger eingeladen, die an dieser Stelle die Gelegenheit hatten, ihre Erfahrungen bezüglich des Hochwassers mitzuteilen. Befürchtungen einiger Anwohner, ich würde einen Hochwasserschutzwall entlang des Sötlings favorisieren, der entsprechend als Fußweg ausgebaut, den Blick in die Gärten ermöglichen würde, möchte ich an dieser Stelle sofort entkräften. Schon an anderer Stelle hatte ich mich dazu geäußert und Ihnen mitgeteilt, dass ein derartiger Weg bis auf den Unmut der Mitbürger nichts bringt. Wir haben uns in diesem Gespräch darauf einigen können, dass nur vor den betroffenen Grundstücken, die in Hochwasserlagen überflutet werden, eine Geländemodellierung vorgenommen werden soll. Das heißt, es soll ein möglichst bereiter „Gürtel“ in der Wiese vor diesen Häusern angefüllt werden, der aber aufgrund seiner Großflächigkeit nicht ins Auge fallen wird. * Die Stadt Lippstadt verwöhnt uns zur Zeit mit neuen Spielgeräten. Nach einem Gespräch mit einem Vertreter des Grünflächenamtes wurde mir ein weiteres Spielgerät, dass sich zur Zeit im Aufbau befindet, zugesagt. Die alte Hängebrücke musste dafür leider weichen, da eine Reparatur zu aufwendig gewesen wäre. Neben den Sitzstämmen haben wir zudem noch eine weitere Sitzgruppe erhalten. * Im kommenden Jahr geht es weiter mit den Renaturierungsmaßnahmen an der Lippe. Wir müssen uns, falls das Wetter es zulässt, wieder auf einen regen Tracktorverkehr in unserem Dorf einstellen. Ein Großteil der Erde soll über Hellinghausen nach Göttingen transportiert werden. * Im letzten Jahr hat uns der Schießverein Hellinghausen-Herringhausen auf dem Weihnachtsmarkt vertreten. Da das Interesse in diesem Jahr nicht so groß war, haben wir auf eine Teilnahme verzichtet. Sollte unter Ihnen eine Gruppe, oder auch jemand allein im kommenden Jahr an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt 2008 interessiert sein, dann möge er/sie sich bitte rechtzeitig bei mir melden. Erfahrungsgemäß laufen die Planungen schon im März/April an.  *  Im kommenden Jahr findet wieder der Dorfwettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft“ statt. Nach den Erfahrungen und dem Ergebnis unserer letzten Teilnahme, bin ich mir noch nicht sicher, ob wir daran teilnehmen sollen. Für das Biotop an der Kirche könnte vielleicht ein Sonderpreis zu erzielen sein.
* Der diesjährige Seniorennachmittag stand unter dem Motto, „Jung trifft nicht mehr ganz so jung“. 22 Kinder mit ihren Müttern oder auch Vätern sangen den Senioren Weihnachts-und Adventslieder, was sicherlich das ein oder andere Herz erwärmte. In zahlreichen Proben hatten sich die Kinder immer montags in der Vikarie getroffen und die Lieder einstudiert. Meine Frau hat sich weiterhin bereit erklärt, die Singgruppe auch im kommenden Jahr zu betreuen, so dass wir uns vielleicht auch auf anderen Zusammenkünften an den musikalischen Darbietungen der jüngsten Generation erfreuen können. Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle auch Hubert Grauthoff aussprechen, der uns an diesem Nachmittag mit seinem „Schifferklavier“ wieder bestens unterhalten hat. * Die Nikolaussammlung in Hellinghausen ergab die stolze Summe von 660 Euro. Wie Sie dem vorangegangenem Nikolausschreiben entnehmen konnten, soll dieses Geld zur Renovierung der Orgel eingesetzt werden. Die Orgel in unserer Kirche stammt aus dem Jahre 1781 und wurde von dem Orgelbauer Carl Kuhlmann erbaut. Sie ist in Westfalen die größte Dorfkirchenorgel dieses Orgelbauers, die zudem noch in ihrem Bestand am besten erhalten ist. Leider verschlingen die notwendigen Restaurationen auch stets viel Geld. Vielleicht sollten Sie sich die Orgel mal genau ansehen/hören, um zu erkennen, dass Ihre Spende gut angelegt ist.  *  Wir spielen wieder am Heilig Abend
Damit das „Christkind“ zu Hause in Ruhe alles vorbereiten kann, spielen Musiker des Blasorchesters-Hellinghausen in der Zeit von 13:45 Uhr bis ca. 14:30 Uhr Weihnachts- und Adventslieder im Übergang vom alten in den neuen Sötling (bei Hubertus vor der Tür).
Mitglieder des Fördervereins des Familienzentrums St. Martin Benninghausen verkaufen auf dieser Veranstaltung Glühwein und heißen Kakao. Am ersten Weihnachtstag begleiten wir die Messe um 9:15 Uhr in der Kirche in Hellinghausen. 

Ich wünsche Ihnen ein besinnliches und stimmungsvolles Weihnachtsfest
und ein glückliches und zufriedenes Jahr 2008

 

 

Bürgerbrief 2006

 

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle ein kleines Informationsschreiben über Ereignisse aus dem letzten Jahr 2006 und über Planungen für das laufende Jahr in Hellinghausen. * Lange wurde über den Dorfteich gesprochen, jetzt ist er angelegt und entwickelt sich langsam aber stetig zu einem Biotop. Befürchtungen, er würde jeden Sommer trocken fallen usw., haben sich glücklicherweise nach dem extrem heißen Sommer des vergangenen Jahres nicht bestätigen können. Ich habe einige Anpflanzungen vorgenommen (Kolbenschilf, Teichrosen, Weiden und weitere Wasserpflanzen), um seine Entwicklung etwas zu beschleunigen. Auch die ersten Fische aus heimischen Gartenteichen wurden schon gesichtet (zur Freude der dort vorkommenden  Graureiher).  * Das Thema Verkehrsberuhigung in der Nähe der Bushaltestelle am Sötling wird uns weiter beschäftigen. Für dieses Jahr ist der Bau einer Busschleuse in Höhe der Haltestelle geplant. Der Bürgersteig wird etwas erhöht und engt von beiden Seiten an dieser Stelle die Fahrbahn ein. Wenn ein  Bus dort hält, kann kein weiteres Fahrzeug den Haltebereich durchfahren. Die Kinder können ein- und aussteigen und die Straße queren, ohne durch den fließenden Verkehr gefährdet zu werden. Der PKW-Fahrer wird auf diese Weise gezwungen, solange zu hinter/vor dem Bus zu warten, bis dieser den Haltestellenbereich verlassen hat.  * Die zukünftige Entwicklung unseres Wohnortes stand im Mittelpunkt der Gespräche des Arbeitskreises zur Erstellung des neuen Flächennutzungsplanes. 12 Bürgerinnen und Bürger aus Hellinghausen hatten sich bereit erklärt, an diesen Gesprächen teilzunehmen um ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen einzubringen. So diskutierten wir in mehreren Arbeitskreissitzungen über die Schaffung neuer Wanderwege, Baugebiete, Entstehung eines Dorfmittelpunktes und über Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung. Über unsere Ergebnisse möchten wir uns gerne mit Ihnen auf dem Bürgergespräch am 5. Februar unterhalten. * Im Frühjahr hatte ich einen Ortstermin mit Vertretern  der ABU, der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Soest und dem StUA Lippstadt. Meine Hoffnung, einen Wanderweg entlang des Grabens hinter dem Sötling zu bekommen, wurden leider nur mit einem Lächeln kommentiert. Statt dessen bot man mir einen Weg entlang der Grundstückgrenze an. Der Abstand zwischen Weg und Grundstücksgrenze sollte jedoch maximal 5 Meter betragen. Dadurch hätten wir zwar alle einen wunderschönen Einblick in Nachbars Garten, von dem Schutzgebiet und seinen Bewohnern bekämen wir jedoch wieder nichts zu sehen. Ich habe dieses Vorhaben nicht weiter verfolgt, da ich es nur als wenig sinnvoll und unbefriedigend betrachte. Mir wurde aber seitens der StUA und des Rates Stadt Lippstadt Unterstützung in meinen Bestrebungen zugesagt. Weitere Gespräche werden hoffentlich noch in diesem Jahr folgen.
* Es wurde aber in diesem Jahr nicht nur gearbeitet, sondern auch zünftig gefeiert. Mal wieder hat der Sötling ein rauschendes Straßenfest veranstaltet und alle haben kräftig gefeiert. Ich möchte im Namen aller Mitbürgerinnen und Mitbürger dem Organisationsteam und allen Helfern meinen Dank aussprechen. Fotos von dieser Veranstaltung können Sie sich auf der Homepage von Ulf Wilken unter der Adresse www.Hellinghausen.net ansehen. * Ich habe uns die Internetadresse www.Hellinghausen.de  zurückkaufen können und beschäftige mich zur Zeit mit der Erstellung einer Homepage. Dort finden Sie neben geschichtlichen Informationen und Fotos auch etwas zum aktuellen Geschehen in unserem Dorf. * Erstmalig konnten wir in Hellinghausen und in Herringhausen ein Martinspiel auf die Beine stellen. Kinder und Jugendliche aus beiden Dörfern hatten sich erfreulicherweise bereit erklärt, das Paderborner Martinspiel einzuüben. Um den Schauspielern das Lampenfieber während des Auftrittes etwas zu nehmen, haben wir in den vorangegangenen Proben die Stimmen der Akteure auf Tonband aufgenommen und dann in der Kirche abgespielt. Ist doch niemandem aufgefallen, oder?
Nach dem Martinsspiel schenkte der Schießverein vor herrlicher Kulisse Glühwein und heiße Schokolade aus. * Wenn schon so viele begeisterungsfähige Kinder in unserem Ort leben, dann sollte man dieses Potential auch nutzen. So stand der diesjährige Seniorennachmittag im Gasthof Scheer unter dem Motto: “ Begegnung der Generationen“. Eine kleine Probe zuvor reichte aus, um unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine große Freude zu bereiten. 26 kleine Hellinghäuser/innen und Hellinghäuser aus dem Kindergarten und der Grundschule sangen aus Leibeskräften Adventslieder – und 62 Seniorinnen und Senioren waren begeistert. Ein großer Applaus und eine süße Überraschung brachten anschließend auch die Kinderaugen zum Strahlen. Hubert Grauthof mit  seiner Ziehharmonika unterhielt uns für den Rest des Nachmittags. An dieser Stelle nochmals meinen herzlichen Dank dafür. Ich möchte auch in diesem Jahr wieder gerne auf die Kinder und die Ziehharmonika zurückgreifen. * Etwas zur Bevölkerungsstatistik:  Hellinghausen hat sich in den vergangenen Jahren verjüngt. Zur Zeit leben hier 416 Einwohner. Davon sind 61 Personen unter 15 Jahren alt. Ich habe diese schöne Entwicklung zum Anlass genommen und eine Aufwertung des Spielplatzes bei der Stadt Lippstadt beantragt. Wünschenswert wäre die Erneuerung der Rutsche und eine Nestschaukel. Ob der Stadtsäckel dafür noch Geld übrig hat, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.  


2005 (kein Brief)


 

 

Bürgerbrief 2004

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wie immer zu dieser Zeit ein kurzer Rückblick auf das ausklingende Jahr 2004.
Meine Bitte, während der Aufzeichnung im Rahmen der Mittendrin – Reportage des WDR, endlich den Hellinghäuser Bürgern den Zutritt zum „Großen Mersch“ zu erlauben, wurde erhört. Das Team des WDR besuchte uns ein weiteres Mal und wir hatten die Gelegenheit nochmals unseren Unmut über die Absperrung des Merschweges durch eine Kette, zum Ausdruck zu bringen. Inzwischen habe ich mit der ABU Gespräche geführt und die Kette wurde durch ein etwas freundlicher wirkendes Tor ersetzt. Ein Grund für die Abriegelung läge darin, dass nicht nur Naturliebhaber das Mersch aufsuchen, sondern auch Personen, die mit ihren  Pkws  auf der Suche nach einem möglichst „stillen Örtchen“ sind und dabei die Vogelwelt aufschrecken.
Unser Dorfteich konnte aufgrund von „technischen Problemen“ in diesem Jahr nicht angelegt werden. Hoffentlich ist der Bagger noch vor Beginn des Frühjahres repariert.
Kirche
Endlich sind auch die Baumaßnahmen an der Kirche und der Vikarie abgeschlossen. Beide Gebäude werden seit ca. drei Wochen beleuchtet. Abends ist es nun sehr schön anzusehen, wie diese Gebäude im gedämpften Scheinwerferlicht erstrahlen. Viel Eigenleistung war bei allen Maßnahmen gefordert.  Leider ist es immer der gleiche Personenkreis, der sich zu diesen Einsätzen einfindet. Zum letzten öffentlichen Aufruf im Patriot erschienen leider nur 4 (vier) Personen.
Ein sehr trauriges Ergebnis. Bei denen, die sich stets für die Gemeinde eingesetzt haben, möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bedanken. Osterfeuer Ein Beispiel für bürgerliches Engagement ist sicherlich der ansässige Schießverein, der in diesem Jahr ein großes Osterfeuer ausgerichtet hatte. Eine erstaunliche Vermehrung an Grünabfällen war im Vorfeld zu erkennen. Von Tag zu Tag wuchs unser Osterfeuer mehr und mehr in die Länge. In die Höhe wäre besser gewesen. Letztendlich konnte nur noch „schweres Gerät“ aus dem langgestreckten Osterfeuer einen richtigen Haufen erstellen. Da mit Treckern nichts mehr zu machen war, habe ich einen Bagger kommen lassen, der den  weit verstreuten Grünschnitt zu einem Haufen verwandeln konnte. Bei dieser Umschichtung fiel allerdings auf, was einige Bürger alles unter Grünschnitt verstehen. Böse Zungen behaupteten, dass so manche Anlieferung aus dem Nachbardorf stammte.
Geschwindigkeitsübertretungen in unserem Dorf. Es wird trotz Geschwindigkeitsbeschränkungen, Fahrbahnmarkierungen, Blumenkübeln, Fahrbahnverengungen und Baumtoren weiterhin gerast, bzw. zu schnell gefahren. Diese Tatsache allein ist schon traurig genug. Wenn man jedoch beobachten muss, dass sogar ortsansässige nicht in der Lage sind den Fuß vom Gas zu nehmen, stößt das bei mir auf völliges Unverständnis. Ich hatte zu diesem Thema allein in diesem Jahr fünf Ortstermine. Das Ordnungsamt der Stadt Lippstadt, Vertreter des  Kreises Soest, die Polizei und ich als Vertreter der Gemeinde, suchten nach Möglichkeiten, diesen Autofahrern Vernunft beizubringen. Es gibt leider keine. In einem der Gespräche schlug ein Vertreter des Kreises Soest vor, die Fahrbahnverengungen auf der Hauptstraße wieder zu entfernen und alles wieder in den ursprünglichen Zustand zurück zu  versetzten. Wer meint schnell fahren zu müssen, der sollte das auch weiterhin können. Ich bezeichne ein derartiges Verhalten als asozial. Leider war auch in der Vorbereitung auf diesen Wettbewerb die Resonanz in der Bevölkerung nicht unbedingt als positiv zu bezeichnen. Vieles blieb an mir und einigen, immer denselben, Helfern hängen. Wir sollten uns zu Beginn des kommenden Jahres auf einem Bürgergespräch mal darüber unterhalten.
Viele Klagen erreichten mich bezüglich der Erneuerung der Fahrbahndecke in der Allee. So wurde sie schon von einem Mitbürger als Geburtshelferstrecke bezeichnet. Ziel dieser Erneuerung war es, den Flickenteppich in der Nähe der „Hohen Brücke“ zu beseitigen. Was daraus wurde, konnte keiner ahnen. Auch die Stadt Lippstadt ist nicht besonders erfreut über die Arbeitsweise der beauftragten Firma. So wurde mir versprochen, dass noch weitere Verbesserungen folgen werden. HundkotTret´ ich auf die Straß´, klebt am Schuh´ mir was. Langsam stinkt mir das.  Auch etwas zum Thema Rücksichtslosigkeit. Nachdem sich zu Anfang diesen Jahres einige Mitbürger bei mir über Hundehaufen auf den Gehwegen beschwert hatten, beschloss ich, Hundebesitzer gezielt anzusprechen. Viele zeigten sich einsichtig. Einige jedoch waren der Überzeugung, dass die Verschmutzung der Gehwege mit Hundesch.... durch ihre Hundesteuer ausreichend abgedeckt sei. Aus eigener Erfahrung möchte ich Ihnen sagen, dass es kein Vergnügen ist, wenn man nach einem Spaziergang mit Hund und Kind zuerst die Räder des Kinderwagen vom Hundekot befreien muss, bevor man ihn in die Wohnung bringt. Dorfwettbewerb Im nächsten Jahr steht wieder der Dorfwettbewerb ins Haus. Nach den Erfahrungen aus dem Jahre 2002 stehe ich diesem Wettbewerb äußerst kritisch gegenüber...  Weihnachten Auch in diesem Jahr weihnachtet es wieder in Hellinghausen. Die Musiker des Blasorchesters-Hellinghausen spielen am Heilig Abend um 14:00 Uhr am Sötling (Neubaugebiet) und um ca. 14:30 Uhr in Herringhausen am Bürgerhaus. Zur weihnachtlichen Musik  verkauft der Schießverein Glühwein und heiße Schokolade. Die Einnahmen kommen der Jugendarbeit des Schießvereins zu Gute. Am ersten Weihnachtstag wird der Gottesdienst in der Kirche von den Bläsern mitgestaltet.



Bürgerbrief 2003

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle ein kurzer Rückblick auf das ausklingende Jahr 2003.
Am Ende des vergangenen Jahres hatte ich noch geglaubt, ein relativ ruhiges Jahr 2003 vor mir zu haben. Doch ganz schnell wurde ich eines Besseren belehrt. Das Jahr begann mit einem Hochwasser. Die Kirche bzw. die Heizungsanlage der Kirche geriet dabei in Gefahr. Durch das schnelle Eingreifen einiger Mitbürger wurde eine Pumpe installiert, Getränkekisten besorgt und so ließ sich größerer Schaden verhindern. Unsere Küsterin musste jedoch noch häufiger als sonst den Fußboden wischen, da ein regelrechter Hochwassertourismus einsetzte und viele nasse oder auch schmutzige „Füße" die Kirche betraten. Zur Freude aller setzte anschließend strenger Frost ein, der das Wasser auf dem Mersch gefrieren ließ und uns allen über mehrere Tage eine wunderbare Eisfläche bescherte. Sogar einige Eissurfer wurden zu dieser Zeit auf den großen Eisflächen gesichtet. Erstmalig interessierte sich das Hellweg-Radio und der WDR für unsere Region. Ein weiterer Höhepunkt diesen Jahres war das Straßenfest „Am Sötling". Nach anfänglichen Motivationsschwierigkeiten der Anwohner, zur vorbereitenden Versammlung erschienen nur eine „Handvoll"- Dennoch ist es den Hauptakteuren gelungen, ein ausschweifendes Fest auf die Beine zu stellen, an das wir uns noch lange gern erinnern werden. Bis zum Sonnenaufgang wurde in Woodstock-Atmosphäre unter freiem Himmel getanzt und getrunken. Die Kopfschmerzen am anderem Morgen resultierten vermutlich aus der Tatsache, zu lange an der frischen Luft gewesen zu sein...... Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals im Namen aller Bürger, in der Hoffnung auf eine Neuauflage, für dieses Engagement bedanken. Im letzten Jahr erhielt ich vom Festkomitee des Ortsjubiläums 800 Jahre Overhagen die Einladung zu einem Spiel ohne Grenzen in Overhagen. Anfangs war ich etwas skeptisch, ausreichend Teilnehmer aus Hellinghausen dazu motivieren zu können. Aber auch zu diesem Zweck war das Straßenfest dienlich. Ob es am Alkohol lag, wer weiß es schon, dennoch hatten sich gegen Ende des Straßenfestes über 40 Personen zur Teilnahme gemeldet. Weit mehr als ich erwartet hatte. So zogen an einem Samstag im Juli eine stattliche Anzahl sportbegeisterter Hellinghäuser durch den Holzpatt nach Overhagen, um den anderen Mannschaften das Fürchten zu lehren. Wir hatten außerordentlich viel Spaß und konnten am Ende nach einem spannenden Kopf-an-Kopf Rennen den zweiten Platz für uns verbuchen. Lautstark zogen wir am Abend wieder zurück in die Heimat und begossen unseren Sieg im Gasthof Scheer, in dem noch heute unser Pokal zu bewundern ist.
Auch im politischen Rahmen wurde gefeiert. Im Juli stellte die CDU-Ortsunion Hellinghausen innerhalb kürzester Zeit ein Sommerfest auf dem Spielplatz auf die Beine. Wir konnten im Rahmen dieser Veranstaltung auch die Mitglieder des Rates und des CDU- Stadtverbandes begrüßen, die ihre Fahrradtour bei uns feucht-fröhlich ausklingen ließen. Nach einem spannenden Vogelschießen und diversen anderen Attraktionen, konnte dieser Samstagabend in angenehmer Atmosphäre unter den Eichen ausklingen. Im Sommer erhielt ich einen Anruf vom Kreis Soest. Ein dort beschäftigter Mitbürger hatte angeregt, eine Geschwindigkeitsmessung des in Richtung Benninghausen fahrenden Verkehrs durchführen zu lassen. Ein Messgerät wurde installiert und die Ergebnisse waren schockierend. In einem Gespräch mit der zuständigen Behörde wurde mir mitgeteilt, dass dort Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 KM/H gemessen wurden. In einem Ortstermin habe ich gemeinsam mit Vertretern des Kreises Soest nach Lösungen gesucht, um diesen Missstand zu beseitigen. Wir einigten uns auf die zur Zeit vorhandenen Fahrbahnverengungen. Im Moment werden wieder Messungen vorgenommen. Sollten diese eine Verbesserung der Verhältnisse aufzeigen, könnten wir, falls seitens der Anwohner keine Bedenken vorgetragen werden, diese Fahrbahnverengungen dauerhaft installieren lassen. In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine weiter bauliche Veränderung hinweisen. Die Bushaltestelle im Ort wird überarbeitet. Klagen seitens einiger besorgter Eltern haben mich dazu veranlasst, einen Ortstermin mit dem Ordnungsamt zu vereinbaren. Häufig kommt es für die in Richtung Benninghausen fahrende Kinder zu gefährlichen Situationen an der Bushaltestelle, wenn auf dem sehr schmalen Fuß-Radweg Fahrradfahrer auf ihr Recht beharren und mitten durch die wartenden Kinder fahren. Üble Beschimpfungen waren oft zu vernehmen. Um diesem Problem zu begegnen, wird demnächst (??) der Radweg über die Bushaltebucht verlegt und entsprechend farbig gekennzeichnet. Die Busse fahren die Bucht nicht mehr an und halten demnächst auf der Straße. In diesem Zusammenhang habe ich auch einen Zebrastreifen beantragt. Leider ist die Zahl derer, die die Straße queren, zu gering.
Zur Verschönerung unseres Dorfbildes wird sicherlich der Dorfteich beitragen, der im nächsten Jahr angelegt werden soll. Bisher habe ich von allen Seiten (Kreis Soest, Planungsamt der Stadt Lippstadt, StuA Lippstadt und Kirchenvorstand) grünes Licht bekommen. Jetzt fehlt nur noch, die Planungen in die Tat umzusetzen. Er soll parallel zum neuen Parkplatz vor der Kirche angelegt werden. Durch diese Maßnahme möchte ich erreichen, dass es auch in trockenen Wintern eine Eisfläche geben wird. Da es uns nicht mehr möglich ist, die Teiche (Biotope) auf dem Mersch zu besuchen, soll auf diese Weise unseren Kindern die Möglichkeit gegeben werden, ein Biotop aus nächster Nähe betrachten zu können. Durch den Aushub wird es uns ermöglicht, den Randbereich des Parkplatzes anzuböschen. Der letzte große Höhepunkt des Jahres war sicherlich die "Mittendrin" Reportage des WDR. Seit ich das erste Mal auf diese Sendung aufmerksam gemacht wurde, hatte ich fast jeden Montagabend ein leichtes „Unwohlsein" in der Magengegend. Man kann nicht behaupten, dass ich unsere Auslosung mit Spannung erwartet hatte. Besonders erfreulich war für mich, dass sofort nach der Auslosung am Montagabend bei mir das Telefon über eine Stunde nicht mehr still stand. Ich hätte demnach unsere Auslosung auch keinem verheimlichen können. Was sich nach einer Woche der Vorbereitung dann am Montagmorgen in Hellinghausen ereignete, übertraf all meine Erwartungen. Der schönste Moment war, als wir mit dem Team des WDR aus dem Gasthof kamen und eine große Menschenmenge sich dort versammelt hatte. Zu guter Letzt konnten wir alle am Montagabend eine Reportage über unser Dorf sehen, die von Harmonie, Kultur und Lebendigkeit geprägt war. An dieser Stelle nochmals meinen herzlichen Dank an die zahlreichen Helferinnen, die sich an diesem Montagmorgen Zeit (Urlaub) genommen haben und somit zu dieser gelungenen Reportage beigetragen haben. Die Sammlung am Nikolaustag ergab in Hellinghausen eine stolze Summe von 668.23 €. In diesem Jahr soll das Geld aus allen drei Gemeinden der Renovierung und Schaffung einer Begegnungsstätte in der alten Vikarie in Hellinghausen zukommen. Allen Spendern sei herzlich gedankt. Die gute Vorbereitung der Familien, die der Nikolaus aufgesucht hatte, machte es ihm viel leichter, mahnende oder auch ermunternde Worte an die großen und kleinen Kinder zu richten. Einen wunderschönen Seniorennachmittag erlebten die „erfahrenen" Hellinghäuser am 11. Dezember im Gasthof Scheer. Hubert Grauthoff spielte auf seiner Zieharmonika auf, die Bläsergruppe der Laurentiusschule Erwitte spielte Weihnachtslieder und die Senioren sangen kräftig mit. Einige Mitbürger ließen es sich nicht nehmen, kurze Geschichten oder auch Solostücke darzubieten und trugen somit auch zum erfolgreichen Verlauf dieser Veranstaltung bei. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an die Akteure. Herr Bürgermeister W, Schwade stellte nochmals die Bedeutung dieser Veranstaltungen heraus und wies darauf hin, dass er auch weiterhin dafür sorgen werde, diese Nachmittage von der Stadt aus zu bezuschussen. Leider ist der Zuschuss seitens der Stadt so gering, dass ich in jedem Jahr auf die großzügige Unterstützung der Familie Scheer angewiesen bin. An dieser Stelle nochmals meinen herzlichen Dank dafür.
Programm zu Weihnachten
Musiker des Blasorchesters Hellinghausen spielen auch in diesem Jahr wieder Weihnachtslieder am Heilig Abend um 14:00 Uhr in Hellinghausen am Neubaugebiet "Am Sötling" und um ca. 14:30 Uhr in Herringhausen am Bürgerhaus (bei entsprechender Witterung). Der Schießverein verkauft während dieser Veranstaltung Glühwein und heiße Schokolade. Der Erlös dieser Veranstaltung soll der Jugendarbeit des Schießvereins zukommen. Der Gottesdienst am ersten Weihnachtstag in Hellinghausen wird vom Bläserensemble des Blasorchesters mitgestaltet. Am zweiten Weihnachtstag findet um 17:00 Uhr in der Kirche in 0verhagen das traditionelle Weihnachtskonzert des Blasorchesters Hellinghausen statt. Der Eintritt ist frei. Im letzten Jahr konnten wir durch Ihre Spende die stolze Summe von über 600€ dem Haus für Frauen, Haus Klusetor in Lippstadt zukommen lassen. Der Erlös dieses Konzertes bleibt in diesem Jahr „im Dorf". Er soll der Renovierung und Schaffung einer Begegnungsstätte in der alten Vikarie neben der Kirche zukommen.

 

 

 

Bürgerbrief 2002

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
an dieser Stelle ein kurzer Rückblick auf das ausklingende Jahr 2002.
Ein sehr arbeitsreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Endlich wurden viel Dinge in Angriff genommen, auf die wir schon lange gewartete haben. Im Sommer hatte das Warten auf die lang herbei gesehnte Seilbahn auf dem Spielplatz ein Ende. Seit dem  ist es oft zu beobachten, wie intensiv sie von zahlreichen Kindern genutzt wird. Manch einer wird sich gefragt haben, ob es keinen günstigeren Platz auf dem Spielplatz gegeben hätte. Es war nicht einfach, einen Platz zu finden, der allen Bedingungen gerecht werden konnte. Sicherheitsbestimmungen verhinderten ein Aufstellen unter den Eichen (am ehemaligen Standort). Schon im vergangenem Jahr habe ich mit mehreren Kindern auf dem Spielplatz gesprochen und sie nach der Notwendigkeit des hinteren Tores gefragt. Die Lauflust und auch die Zahl der Fußballspieler unter den Kindern schien nicht so groß zu sein, als das man auf dieses Tor nicht hätte verzichten können. Sollte sich dieses Verhalten in einigen Jahren ändern, kann man noch immer ein mobiles Tor hinzustellen. In diesem Jahr wurde es nicht vermisst. Auch der Sandkasten wurde in diesem Jahr wieder erneuert, mit einer neuen Einfassung versehen und neue Sitzgelegenheiten angebracht. Die Erneuerung der Teerdecke des Gieselerweges, die uns zwei Jahre lang versprochen wurde, ist  nun endlich durchgeführt worden. Ein Sache, die uns noch weiterhin beschäftigen wird, ist das Thema Bauland in Hellinghausen. In dieser Beziehung mahlen die Mühlen der Verwaltung sehr langsam. Allein in diesem Jahr habe ich drei Mal beim Planungsamt der Stadt Lippstadt vorgesprochen und um Klärung gebeten. In den Gesprächen wurde mir erläutert, dass kleine Orte, wie z.B. Hellinghausen auf Grund der fehlenden Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten, Schulen, etc.) nur in geringem Maße berücksichtigt werden. In der Wohnbaulandkonzeption soll Hellinghausen bis zum Jahre 2015 mit bis zu  0,94 ha berücksichtigt werden. So heißt es in den Planungszielen: "Entwicklung einer an die örtlichen und regionalen Ressourcen angepassten Siedlungsstruktur." Wann es letztendlich es zum ersten Spatenstich kommen wird, kann ich leider noch nicht sagen. Ich kann Ihnen nur versprechen, mich weiterhin um diese Angelegenheit zu kümmern.
Viel Arbeit hatten wir in diesem Jahr mit den Vorbereitungen auf die Teilnahme an dem Dorfwettbewerb, "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft". In dem Zeitraum von März bis Juni trafen sich nahezu jeden Samstag engagierte Bürgerinnen und Bürger, um die verschiedensten Tätigkeiten zur Dorfverschönerung zu verrichten. So wurden neue Schutzzäune entlang der Gieseler und des kleinen Kirchweges aufgestellt, die hölzernen Ortseingangschilder und Straßenschilder renoviert, ebenso wurden die Bildstöcke an der Kirche, am Junkernschloss und am Gieselerweg neu aufgearbeitet. All diese Dinge beeindruckten die Bewertungskommission, (siehe Bericht) dennoch reichte es nur für den sechsten Platz (von sechs möglichen Plätzen). Bei der Bekanntgabe der Ergebnisse im Sommer diesen Jahres war ich anfangs enttäuscht über die Platzierung. Im Vergleich zu vielen anderen Orten hatten wir uns intensiv auf diesen Wettbewerb vorbereitet und viel Zeit, Arbeit und Kosten investiert. Hätte ich die Bewertungskommission nur empfangen, ohne vorher etwas geleistet zu haben, hätte es auch für diesen Platz gereicht. Nach der Bekanntgabe habe ich mich in der Presse dazu kritisch geäußert in der Hoffnung, dass man beim nächsten Wettbewerb etwas stärker differenziert und derartige Eigenleistungen der Bevölkerung auch entsprechend würdigt. An dieser Stelle sei allen an den Arbeitseinsätzen beteiligten Dank gesagt. Besonders bedanken möchte ich mich bei  Malermeister Robert Pech aus Herringhausen, der  uns kostenlos die hölzernen Orteingangsschilder restauriert und neu beschriftet hat. Ebenso bei der Familie Scheer, die am Besuchstag die Mitglieder der Kreisbewertungskommission zu einem Kaffe und kühlen Getränken in den Gasthof eingeladen hatte. Leider konnte auch der Kuchen, der dazu angeboten wurde, nichts am Ergebnis ändern. Auf eine gewisse Art und Weise haben wir jedoch dennoch gewonnen. Ohne die Teilnahme an diesem Dorfwettbewerb, hätten sich voraussichtlich niemals so viele Bürger Gedanken über das Dorf gemacht, bzw. für die Verbesserung unseres Wohnumfeldes gearbeitet. Hellinghausen befindet sich wieder in einem ausgezeichnetem Zustand und wir können froh darüber sein, hier leben zu dürfen. Nur müssen wir auch in der Zukunft bereit sein, etwas für das Dorf zu tun, damit es so bleibt.

Abschlussbericht, Kreiswettbewerb 2002  (Abschrift des Originals)
                                                 Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft

Konzeption und deren Umsetzung
Hellinghausen nahm 1996 letztmalig am Dorfwettbewerb teil. Die Einwohnerzahl betrug damals 416 Personen. 1999 wurden 433 gezählt.  Zur Zeit dürften mehr als 450 im Ort wohnen. Durch die Fertigstellung des 1994 neu ausgewiesenen Baugebietes "Am Sötling" konnte die Infrastruktur des Ortes verbessert werden. Die nunmehr geplante und bereits in Angriff genommene Ausweisung eines neuen Baugebietes südlich des bestehenden Spielplatzes ist der Weiterentwicklung des Dorfes, verbunden mit weiterer Verbesserung der Dorfstruktur, sehr dienlich. Bauinteressenten, vor allem aus den eigenen Reihen, sind vorhanden.
Wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen
Ein sehr gut florierender Gast- und Restaurationsbetrieb, ein landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb sowie ein kleines Baugeschäft und eine Landschaftsgärtnerei bieten einige Arbeitsplätze vor Ort. Die meisten Arbeitnehmer sind überörtlich, vor allem in Lippstadt und Eickelborn / Benninghausen tätig. Die Intensivierung der gewerblichen Struktur im Ort wäre zwar wünschenswert, ist aber nicht zwingend für eine gesunde Weiterentwicklung.
Soziales und kulturelles Leben
Das Gemeinschaftsleben im Ort wird vorrangig vom Schießverein "Horrido Herringhausen - Hellinghausen" mit Schwerpunkt Hellinghausen geprägt.  Dazu kommt der Schützenverein "Friedhartskirchen Herringhausen -Hellinghausen", aber auch die CDU - Ortsunion. Eine Besonderheit ist das auch überörtlich wirkende Blasorchester mit rund 50 aktiven Musikerinnen und Musikern.Bei den Vorbereitungen des Ortes zum Wettbewerb waren die Vereine die Hauptträger und haben durch sehr viele freiwillige Arbeitseinsätze ihrer Mitglieder das Dorfbild entscheidend mitgestaltet. Das Aufstellen von Schutzzäunen entlang der "Giseler", Restaurierung von Bildstöcken, der hölzernen Straßenschilder und der Informationstafeln, Heckenanpflanzungen, Stüwen der Kopfweiden, Neugestaltung seien hier herausgestellt. Das dennoch aufgefallene "wilde Plakatieren" an Bäumen im Ortsbild war unschön. Der mit Unterstützung der Stadt erfolgte Wiederaufbau der Seilbahn an Bolz- und Kinderspielplatz hat sich bewährt.
Baugestaltung und deren Entwicklung
Auch die Baugestaltung des Ortes ist vorangekommen. Die gut fortgeschrittene Kirchumwandlung, verbunden mit Parkplatznutzung, die vorbildliche Renovierung des ehemaligen Hauses Poppenburg, die im vollen Gang befindliche Renovierung von "Gut Niederhellinghausen" fielen positiv auf.  Es ist wichtig, hier weiterzumachen.  Vielleicht kann auch das Hervorstechen eines Hauses am Ortseingang, von Benninghausen kommend rechts, durch geeignete Bepflanzung gemildert werden. Eine Anpassung und gewisse Neugestaltung der Straßen- und Vorgartensituation "Auf dem Sunde" sollte überlegt werden. Eine weitere Straßenberuhigung der Hauptstraße beim Durchgangsverkehr durch künstliche Straßenverengung im Raum "Kinderspielplatz" erscheint sinnvoll.
Grüngestaltung und Entwicklung
Vorbildlich ein privat angelegter Obsthof mit sehr vielen alten Obstsorten sowie die Heckenanpflanzung entlang der Gieseler. Wünschenswert wäre eine teilweise Entsiegelung und gewisse Eingrünung des Hofes Scheer.
Dorf in der Landschaft
Die vom eigentlichen Ort abseits stehende wunderschöne Dorfkirche ist historisch begründet, gehört aber zum Dorfbild. Die unmittelbare Nachbarschaft wird von der Lippeniederung geprägt, die jetzt als Landschaftsschutzgebiet "Hellinghäuser Mersch" ausgewiesen ist. Für die Bevölkerung, die grundsätzlich dies befürwortet und unterstützt, bedeutet dies andererseits eine erhebliche Einschränkung der gewohnten Bewegungsmöglichkeiten. Der inzwischen bereitgestellte neue Radfahr- und Wanderweg in Richtung Lippstadt am Rande des Schutzgebietes entlang hat zwar eine wichtige Entlastung gebracht. Auch die in Aussicht gestellten Aussichtstürme dürften hilfreich sein. Weitere Lockerungsmöglichkeiten des bestehenden Betretungsverbotes sollten bedacht werden. Die südlich des Ortes vorhandenen Waldgebiete und die "Gieseler" prägen zusätzlich das Ortsbild und verleihen Hellinghausen eine besondere Note.
Eine erneute Teilnahme am Dorfwettbewerb unter Einschluss einiger weiterer interessierter Bewohner am Vorstellungstag ist wünschenswert.

Programm zu Weihnachten
Musiker des Blasorchesters Hellinghausen spielen auch in diesem Jahr wieder Weihnachtslieder am Heilig Abend um 14:00 Uhr  in Hellinghausen am Neubaugebiet "Am Sötling"  und um ca. 14:30 Uhr in Herringhausen am Bürgerhaus. Der Schießverein verkauft während dessen Glühwein, heiße Schokolade und Plätzchen. Der Erlös kommt der Jugendarbeit des Schießvereins zu Gute. Der Gottesdienst am ersten Weihnachtstag in Hellinghausen wird vom Bläserensemble des Blasorchesters mitgestaltet.

Besonders möchte ich auf das Weihnachtskonzert des Blasorchesters am zweiten Weihnachtstag um 17: 00 Uhr  in der Kirche in Overhagen hinweisen.  Die Musiker haben sich in zahlreichen Proben intensiv auf dieses Konzert vorbereitet und würden sich über ein entsprechendes Interesse seitens der Bevölkerung freuen. Vielleicht lässt sich ein  Konzertbesuch mit der Verwandtschaft in das Weihnachtsprogramm einplanen. Der Eintritt ist frei. Im letzten Jahr  konnten wir durch Ihre Spenden die stolze Summe von über 1200 DM der Christiane Herzog Stiftung e.V. für die an Mukoviszidose erkrankten Kinder überweisen. Der Erlös des diesjährigen Konzertes soll dem Haus für Frauen, Haus Klusetor in Lippstadt zukommen.

                                                                                                      

 

Bürgerbrief 2001

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger ,
an dieser Stelle ein kurzer Rückblick auf das ausklingende Jahr 2001.
Nach einem Bürgergespräch im Frühling diesen Jahres, ist nun in den vergangenen Wochen endlich mit dem Ausbau der Straße im erweiterten Wohngebiet "Am Sötling" begonnen worden. Leider gibt es immer wieder Probleme mit dem Tiefbauamt der  Stadt Lippstadt, bzw. mit den vom Tiefbauamt beauftragten Firmen. So kam es in diesem Jahr bei Baumaßnahmen sehr häufig zu Verzögerungen. Auf den Ausbau des Gieselerweges warten wir  noch immer. Das neue Jahr lässt hoffen. Auch die Aufwertung des Spielplatzes mit neuen Spielgeräten (Seilbahn) sollte schon in diesem Jahr erfolgen. Ich habe diesbezüglich mehrere Gespräche mit dem Grünflächenamt und dem Bürgermeister geführt. Für das nächste Jahr sind mir die Maßnahmen fest zugesagt worden. Auf einer Ortsbegehung, seitens des Bau- und Verkehrsauschusses, habe ich die Mitglieder darauf hingewiesen, dass mir eine Verkehrsberuhigung vor dem Eingang zum Spielplatz sehr am Herzen liegt. Geplant wird nun eine Verlegung und anschließende Erweiterung eines Baumtores vor dem Eingang zum Spielplatz, um die Querung Fahrbahn zu verkürzen. Da aber zur Zeit für derartige Maßnahmen kein Geld zur Verfügung steht, werden wir uns damit noch etwas gedulden müssen. Im Rahmen dieser Begehung wurde eine leichte, aber wirksame Veränderung der Bushaltestelle "Am Sötling" beschlossen. Um den wartenden Fahrgästen etwas mehr Platz an der Bushaltestelle zu bieten, hat man den Haltebereich der Busse auf die Straße verlegt. Die Stadt Lippstadt gleicht in vielen Fällen leider nicht immer einem Wunschkonzert, auch wenn wir uns das erhoffen würden. Klagen über zu hohe Geschwindigkeiten in den "30" er Zonen  sind erfreulicherweise in diesem Jahr nur selten bei mir eingegangen. Es scheinen doch die betreffenden Mitbürger zur Vernunft gekommen zu sein. Auch das Thema "Hundekot" ist auf dem Wege der Besserung. Hoffentlich bleibt es dabei! Der Hochwasserschutz wird uns in den kommenden Jahren weiter begleiten. So soll im Zuge der Lipperenaturierung der Siedlungsbereich "Am Sötling" mit einem Schutzwall umgeben werden. Die Kirche wird ebenfalls mit einem Wall vor dem Hochwasser geschützt. Hinzu kommt eine Flutmulde an der Gieseler, durch die bei hohen Wasserständen das Wasser der Gieseler unter dem Hellinghauser Weg in das Mersch abgeleitet wird. Auch die Verbesserung der Begehbarkeit des Holzpatts nach Overhagen (Brücke über den Altarm) fällt unter dieses Hochwasserschutzkonzept und soll im Rahmen dieser Maßnahmen realisiert werden. Schon im vergangenen Jahr habe ich auf Grund zahlreicher Anfragen, bei der Stadt Lippstadt einen Antrag auf Zuweisung eines weiteren Baugebietes gestellt. In einem Gespräch erklärte sich Herr Graf von Wengerski bereit, die Fläche hinter dem Spielplatz, als Baugebiet auf Basis der Erbpacht zur Verfügung zu stellen. Es liegt  nun an der Stadt Lippstadt und an der Bezirksregierung in Arnsberg, ob wir ein weiteres Baugebiet zugewiesen bekommen. Voraussichtlich finden im Februar/März erste Gespräche statt, ob Hellinghausen bei der Vergabe berücksichtigt wird oder nicht. Sobald ich genauere Informationen bekommen habe, werde ich zu einem Bürgergespräch einladen. Im nächsten Jahr findet wieder ein Dorfwettbewerb zum Thema "Unser Dorf soll schöner werden / Unser Dorf hat Zukunft" statt. Ein Ziel dieses Wettbewerbs ist es, ... "durch Zusammenarbeit (der Einwohner) das Gemeinschaftsleben zu stärken und die Eigenverantwortung für die Gestaltung des Lebensumfeldes zu fördern". Ich habe Hellinghausen zu diesem Wettbewerb angemeldet. Ich denke in diesem Bereich gibt es noch sehr viel zu tun. Jedem Bürger ist es selbstverständlich freigestellt, sich an Aktivitäten im Dorf zu beteiligen. Es ist jedoch traurig, wenn man trotz zunehmender Bevölkerungszahl, immer nur die gleichen Gesichter auf Veranstaltungen trifft, die bereit sind mit anzufassen, bzw. mitzufeiern. Das Leben auf dem Dorf sollte, meiner Meinung nach, auch das Interesse an dörflichen Aktivitäten mit einschließen. Letztendlich profitieren wir alle davon. Bitte beachten Sie die Aushänge. Vielleicht haben Sie sogar Interesse an einer Mitgliedschaft in den ortsansässigen Vereinen (Schießverein, Blasorchester und Schützenverein). Die CDU Ortsunion Hellinghausen plant im kommenden Jahr zahlreiche Maßnahmen zur Dorfverschönerung. Dazu zählen beispielsweise eine Baumpflanzaktion am St Clemensweg, die Erneuerung der hölzernen Ortseingangsschilder und das Aufstellen, bzw. Erneuern von schadhaften Schutzzäunen. Handwerklich begabte Mitbürger haben schon ihre Unterstützung zugesagt. Dennoch sind wir auch auf Ihre Mithilfe angewiesen und würden uns über jede "helfende Hand" freuen. Der Schießverein wird in den nächsten Tagen die Kopfweiden vor dem Sötling schneiden (stüwen), um sie vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren. Im Frühjahr findet auch in diesem Jahr wieder am Tag der Umwelt eine Reinigung der Feldflur statt. Die Schützenbruderschaft St. Clemens Friedhardtskirchen Herringhausen – Hellinghausen, die diese Aktion veranstaltet,  wird Sie rechtzeitig informieren und um ihre Unterstützung aufrufen. Kinder sind herzlich willkommen. Wir können nicht für alle Bereiche, die Stadt Lippstadt zu Rechenschaft ziehen. Etwas Eigenleistung ist auch von uns zu erwarten. Sollten Sie Anregungen oder Ideen haben, die zu einer Verbesserung unseres Wohnumfeldes beitragen könnten, sprechen Sie mich bitte an. Die Musiker des Blasorchesters Hellinghausen spielen auch in diesem Jahr wieder Weihnachtslieder am Heilig Abend um 14:00 Uhr in Hellinghausen am Spielplatz und um ca. 14:30 Uhr in Herringhausen am Bürgerhaus. Der Schießverein verkauft während dessen Glühwein, heiße Schokolade und Plätzchen. Der Erlös kommt der Jugendarbeit des Schießvereins zu gute. Der Gottesdienst am ersten Weihnachstag in Hellinghausen wird vom Bläserensemble des Blasorchesters mitgestaltet. Besonders möchte ich auf das Weihnachtskonzert des Blasorchesters am zweiten Weihnachtstag um 17:00 Uhr in der Kirche in Overhagen hinweisen.  Die Musiker haben sich in zahlreichen Proben intensiv auf dieses Konzert vorbereitet und würden sich über ein entsprechendes Interesse seitens der Bevölkerung freuen. Vielleicht lässt sich ein  Konzertbesuch mit der Verwandtschaft in das Weihnachtsprogramm einplanen. Der Eintritt ist frei. Im letzten Jahr  konnten wir durch Ihre Spenden die stolze Summe von über 1000 DM der Aids Hilfe Sao Paulo zukommen lassen.  In diesem Jahr möchten wir die Christiane Herzog Stiftung e.V. für die an Mukoviszidose erkrankten Kinder, unterstützen.

                                                                                                   

 

Bürgerbrief 2000

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ein Jahr voller Ereignisse geht langsam zu Ende. An dieser Stelle noch einmal ein kurzer Überblick über  das Jahr 2000.
Der Skaterday im Mai diesen Jahres fand großen Anklang in der Hellinghauser Bevölkerung. Das Blasorchester Hellinghausen spielte zum Einlauf der Skater am Gasthof Scheer und die Sportler wurden mit lautstarken Zurufen der Bevölkerung angefeuert. Herzlichen Dank an die Ordner, die sich bereit erklärt hatten, während des Durchlaufes die Zuwege auf die Friedhardtskirchener  Straße abzusperren. Dank der Initiative „Bürger gegen Hochspannung“, bleibt uns die Freileitung durch die Lippeaue hoffentlich erspart. Zur Zeit werden bei der Bezirksregierung Arnsberg die verschiedenen Varianten überprüft. Wollen wir hoffen, dass es bei dem Erdkabel bleibt. Der Herbstwochenumzug war der Höhepunkt dieses Jahres. Von August bis Oktober trafen sich Hellinghauser Bürgerinnen und Bürger und auch deren Partnerinnen aus anderen Dörfern, jeden Donnerstag in der Scheune bei Scheers, um einen Herbstwochenwagen zu bauen. Fleißige Hände malten Sehenswürdigkeiten aus Hellinghausen auf große Leinwände, bauten unsere Kirche, gestalteten Spielgeräte usw. (Fotos im Mitteilungskasten gegenüber vom Gasthof Scheer). An dieser Stelle gilt es noch einmal Dank zu sagen, all denen, die dazu beigetragen  haben,  Hellinghausen in angemessener Form auf dem Herbstwochenumzug darzustellen. Vielen Dank! Mein besonderer Dank gilt dem Hause Scheer, das Hellinghausen mit Spezialitäten aus der Region  (Brottrunk)  im Lippstadt-Dorf während der Herbstwoche in einer der Hütten vertreten hat. Dank ihrer anschließend großzügigen Spende, in Höhe von 1000 DM, wird hoffentlich die Aufwertung des Spielplatzes im kommenden Jahr schneller als erwartet erfolgen. Die leider noch immer zu hohe Geschwindigkeit auf der Friedhardtskirchener  Straße wird uns auch im nächsten Jahr weiterhin beschäftigen. Es sind zwar in letzter Zeit verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt worden, jedoch war die Abschreckung immer nur von kurzer Dauer. Ein Zebrastreifen vor dem Spielplatz ist leider aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Wenn jedoch die Hellinghauser Bevölkerung mit gutem Beispiel voran ginge und den Fuß vom Gas nähme, wäre allen schon viel geholfen.  In diesem Zusammenhang möchte ich auf die Tempo 30 Zonen hinweisen. Es scheint noch immer einige Zeitgenossen in Hellinghausen zu geben, die diese Bereiche einfach ignorieren. Mit Rücksicht auf die Kinder, fahren Sie bitte auf dem „Gieselerweg“, und auf den Straßen „Am Sötling“ und „Auf dem Sunde“entsprechend langsam,  immer !  Auch die Themen Hochwasserschutz und Lipperenaturierung werden uns im kommenden Jahr begleiten. Auf dem letzten Bürgergespräch wurden uns die Projekte vorgestellt. Allen Beteiligten wurde deutlich gemacht, dass es in der Lippeaue zu großen Veränderungen (Laufverlängerungen, Durchstiche, Öffnung der Altarme und Abtragung des Lippeufers) kommen wird, die sich hoffentlich positiv auf unseren Raum auswirken werden. Liebe Hundehalter, leider haben die Beschwerden, die mir zugetragen werden, noch immer nicht abgenommen. Es gibt in Hellinghausen glücklicherweise viele kleine Kinder, die, von Neugierde getrieben, nach allem greifen, was sich auf dem Boden befindet. Bitte lassen Sie es nicht soweit kommen, dass wir in Zukunft die Kinder anleinen müssen, um sie vor dem Hundekot zu schützen. Ein guter Vorsatz für 2001?An dieser Stelle noch einige Termine: Musiker des Blasorchesters Hellinghausen spielen auch in diesem Jahr wieder Weihnachtslieder am Heilig Abend um 14:00 Uhr in Hellinghausen am Spielplatz und um ca. 14:30 in Herringhausen am Bürgerhaus. Der Schießverein verkauft während dessen Glühwein, heiße Schokolade und Plätzchen. Der Erlös kommt der Jugendarbeit des Schießvereins zu Gute. Der Gottesdienst am ersten Weihnachtstag wird von Bläsern des Blasorchesters mitgestaltet. Besonders möchte ich auf das große Weihnachtskonzert des Blasorchesters Hellinghausen hinweisen, das am zweiten Weihnachtstag um 17:00 Uhr in der Kirche in Overhagen stattfindet.  Die Musikerinnen und Musiker haben sich in zahlreichen Proben auf dieses Konzert vorbereitet und würden sich sehr über ein entsprechendes Interesse seitens der Bevölkerung freuen. Der Eintritt ist frei. Über eine Spende, die einem guten Zweck zukommen wird, würde sich das Blasorchester sehr freuen.